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Tourismusradar Hessen – Ausgabe Juni 2022

 

Das Wichtigste in Kürze

  • Verglichen zum Vor-Corona-Niveau im März 2019 wurden im März diesen Jahres 34 Prozent weniger Übernachtungen gezählt. Das Vorkrisenniveau wird demnach noch nicht wieder erreicht.
  • Im ersten Quartal 2022 kamen rund 1,6 Mio. Gäste nach Hessen, die Zahl der Übernachtungen lag bei etwa 4,4 Mio. Dies sind 172 Prozent mehr Gäste und 88 Prozent mehr Übernachtungen als im Vergleichszeitraum 2021.
  • Die Reiselust der Deutschen ist weiter auf einem hohen Niveau und die Reisebereitschaft drückt sich zunehmend auch in konkreten Absichten und Buchungen aus: Während im Februar 2022 noch 26 Prozent angaben, verreisen zu wollen und bereits eine Reise gebucht zu haben, gaben im Mai 37 Prozent an, bereits gebucht zu haben.
  • Handlungsbedarf bei Qualität und Gästezufriedenheit im Hessen-Tourismus: Hessen liegt mit einem TrustScore von 82,3, wie bereits in den vergangenen Jahren, auf dem letzten Platz im Bundesländerranking. Auch der ServiceScore ist in Hessen im Bundesländervergleich unterdurchschnittlich.

 

Tourismusradar Hessen – Juni 2022

Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des Tourismusradars Hessen.

Im Juni erwartet Sie, nach den zwei Kurzfassungen im April und Mai, wieder eine etwas längere Ausgabe des Tourismusradars Hessen. Neben den gewohnten Inhalten zu der Entwicklung der Ankunfts- und Übernachtungszahlen in Hessen sowie zu der Tourismusentwicklung aus den ausländischen Quellmärkten zeigen wir Ihnen erste Ergebnisse der im Mai durchgeführten Repräsentativbefragung zum Reiseverhalten der Deutschen. In dieser Ausgabe schauen wir insbesondere darauf, wie sich die Reiselust und -bereitschaft der Deutschen entwickelt hat. Darüber hinaus blicken wir auf die Qualitätsentwicklung in Hessen und in den hessischen Destinationen.

Viel Spaß beim Lesen!

 

Die Themen im Überblick

 

Zahlen – Daten – Fakten zum Hessen-Tourismus

Entwicklung der Gäste- und Übernachtungszahlen Hessen

 

Im März 2022 besuchten 694.666 Gäste das Bundesland Hessen und buchten 1.831.945 Übernachtungen in den Destinationen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einer Steigerung von +186 Prozent mehr Ankünften und +99 Prozent mehr Übernachtungen, wobei im März 2021 Übernachtungen zu touristischen Zwecken pandemiebedingt nicht erlaubt waren. Somit ist die deutliche Zunahme u.a. auf das geringe Ausgangsniveau 2021 zurückzuführen.
Verglichen zum Vor-Corona-Niveau im März 2019 wurden im März diesen Jahres 34 Prozent weniger Übernachtungen gezählt. Das Vorkrisenniveau wird demnach noch nicht wieder erreicht. Im ersten Quartal 2022 kamen insgesamt rund 1,6 Mio. Gäste nach Hessen, die Zahl der Übernachtungen lag bei etwa 4,4 Mio. Dies sind 172 Prozent mehr Gäste und 88 Prozent mehr Übernachtungen als im Vergleichszeitraum 2021.

Wie bereits in den ersten Monaten des Jahres reisten auch im März 2022 mehr Gäste in die hessischen Großstädte als aufs Land. Insgesamt verteilten sich die Ankünfte zu 58 Prozent auf die Großstädte (ab 50.000 Einwohner) sowie zu 42 Prozent auf die ländlicheren Regionen Hessens.

In Deutschland verbuchten die Beherbergungsbetriebe insgesamt 25,1 Mio. Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Das waren fast dreimal so viele wie im März 2021 (Beherbergungsverbot für Privatreisende). Im Vergleich zu März 2020, als der erste Lockdown begann, lagen die Übernachtungszahlen etwa 59 Prozent höher, im Vergleich zu März des Vorkrisenjahres 2019 waren das noch 24 Prozent weniger Übernachtungen. Im Vergleich zu den Flächenbundesländern zeigt Hessen eine unterdurchschnittliche Entwicklung der Übernachtungszahlen. Während Mecklenburg-Vorpommern (+389%), Schleswig-Holstein (+283%) und Bayern (+195%) die größten Übernachtungszuwächse im Vergleich zum Vorjahresmonat erzielten, liegt Hessen mit +99 Prozent mehr Übernachtungen auf dem letzten Platz im Bundesländerranking.

Nach absoluten Übernachtungszahlen im März 2022 steht Hessen mit 1,83 Mio. Übernachtungen hinter Bayern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen auf dem fünften Platz.

Die durchschnittliche Auslastung der hessischen Beherbergungsbetriebe ist im März 2022 weiter angestiegen und lag bei 26 Prozent. Zum Vergleich: Vor Corona, im März 2019, betrug die durchschnittliche Auslastung 38 Prozent. Verglichen zu den Betrieben in Deutschland insgesamt ist die Auslastung der Betriebe in Hessen durchschnittlich. Deutschlandweit wurde im März 2022, wie auch in Hessen, eine durchschnittliche Auslastung von 26 Prozent in den Beherbergungsbetrieben erreicht.

 

Zahlen – Daten – Fakten zu den internationalen Quellmärkten Hessens

Der Anteil der Gäste aus dem Ausland lag im März 2022 bei etwa 18 Prozent. Insgesamt reisten gut 129.600 ausländische Gäste nach Hessen und verbrachten dort knapp 324.200 Übernachtungen. Das entspricht 239 Prozent mehr ausländischen Gästen als im entsprechenden Vorjahresmonat. Im Vergleich zu März 2019 kamen noch immer 60 Prozent weniger Gäste aus dem Ausland nach Hessen. Stärkster Quellmarkt im März 2022 waren die USA mit 18.853 Ankünften.

Aus den Niederlanden reisten 12.349 Gäste an. Auf Platz drei bis fünf folgen das Vereinigte Königreich (6.889 Ankünfte), die Schweiz (6.587 Ankünfte) sowie die Ukraine (6.630 Ankünfte). An dieser Stelle ist der Hinweis zu berücksichtigen, dass das Ergebnis der Gästezahl nach Herkunftsland auch geflüchtete Personen aus der Ukraine umfasst, die in Beherbergungsbetrieben untergebracht wurden.

In dem aktuellen vierteljährlichen Bericht „European Tourism Trends & Prospects“ der European Travel Commission (ETC) wird prognostiziert, dass sich der europäische Tourismus im Jahr 2022 weiter erholen wird – wenn auch langsamer als bisher gehofft. Den Prognosen zufolge wird sich der Inlandsreiseverkehr in Europa 2022 vollständig erholen. Der internationale Reiseverkehr dagegen wird das Niveau von 2019 voraussichtlich erst 2025 wieder erreichen. Der Bericht zeigt außerdem, dass Corona als wichtigster Faktor für die Reisepläne langsam an Bedeutung verliert. Die Zögerungen, Europa zu bereisen, wurden durch Impfstoffe und Auffrischungsimpfungen vermindert, zudem haben viele Länder in Europa die Einreisebedingungen gelockert bzw. im Hinblick auf Corona aufgehoben. Auswirkungen auf die Reisebranche wird auch der russisch-ukrainische Konflikt haben und – neben den übergeordneten Auswirkungen u.a. durch die Wirtschaftssanktionen gegen Russland – zu einem Rückgang der Auslandsreisen aus diesen Quellmärkten führen. Kurzfristig werden v.a. die Nachbarländer und Länder, für die Russland und die Ukraine ein starker Quellmarkt sind, am stärksten davon betroffen sein.

 

Reiseverhalten der Deutschen – Ergebnisse der Repräsentativbefragung

Im Mai 2022 wurden im Rahmen der exklusiv für Hessen durchgeführten Repräsentativbefragung der deutschen Bevölkerung erneut rund 500 Personen zu ihrem Reiseverhalten und zum Reiseverhalten nach Hessen befragt. In dieser Tourismusradar-Ausgabe möchten wir Ihnen die ersten neuen Ergebnisse der Befragung vorstellen. Der Fokus liegt dabei zunächst auf der Reiselust der Deutschen und das aktuell bevorzugte Reiseverhalten.

Die Lust der Deutschen auf Reisen ist nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau. Zwar ist der Durchschnitt im Vergleich zu Februar 2022 leicht gesunken, dennoch geben weiter rund 60 Prozent an, eine (sehr) große Lust auf Reisen zu haben – zum Vergleich: im Feburar 2022 lag dieser Anteil bei 64 Prozent und im November 2021 bei 53 Prozent. Am stärksten ausgeprägt ist die Lust auf Reisen weiterhin bei den jüngeren Altersgruppen: 74 Prozent der 18- bis 29-Jährigen und 69 Prozent der 30- bis 39-Jährigen haben eine (sehr) große Reiselust. Bei den 50-Jährigen und älteren liegt der Wert bei 51 Prozent.

Die hohe Reiselust der Deutschen drückt sich auch verstärkt in der aktuellen Reisebereitschaft aus. Während im Februar 2022 noch 26 Prozent angaben, verreisen zu wollen und bereits eine Reise gebucht zu haben, gaben im Mai 37 Prozent an, bereits gebucht zu haben. Weitere 38 Prozent wollen verreisen, haben aber noch nicht konkret geplant. Der Anteil derjenigen, die zunächst keine Urlaubsreise unternehmen, sondern erst einmal abwarten wollen, ist im Vergleich zu den vorangegangen Befragungswellen deutlich zurückgegangen und lag im Mai nun bei 12 Prozent. 6 Prozent werden auf absehbare Zeit keine Urlaubsreise unternehmen. Die Hauptgründe für den Verzicht auf Urlaubsreisen sind nach wie vor die Angst vor einer Corona-Ansteckung sowie die Einhaltung der Schutz- und Hygienevorschriften, aber vor allem auch finanzielle Gründe. 55 Prozent derjenigen, die zunächst, auf absehbare Zeit oder überhaupt keine Urlaubsreise unternehmen, geben an, dass sie weniger Geld für Reisen zur Verfügung haben. Dieser Anteil ist zuletzt deutlich angestiegen (Vergleich Feb 2022: 29 Prozent). Auch offen abgefragt, welche Gründe aktuell gegen Urlaubsreisen sprechen, werden Corona und finanzielle Gründe am häufigsten angeführt.

Und wie reisen die Deutschen aktuell am liebsten? Die drei am häufigsten bevorzugten Reisearten sind der Strand- und Badeurlaub (55%), Erholungsurlaub (48%) sowie Städtereisen (42%). Natururlaub wird von 28 Prozent der Deutschen bevorzugt. Am häufigsten als Reiseziel in Frage kommt, wie in den vorherigen Befragungswellen auch, Deutschland (69%). Aber auch Südeuropa (54%) und Westeuropa (37%) sind beliebte Reiseziele. Eine Reise ans Meer steht für die Mehrheit (70%) an erster Stelle, gefolgt von – jedoch mit deutlichem Abstand – einer Reise in die Stadt (12%). Die meisten verreisen bei privaten Urlaubsreisen mit dem Partner oder der Partnerin (63%). Knapp jede:r Fünfte ist mit Freund:innen, Bekannten oder Kolleg:innen unterwegs. Gut jede:r Zehnte gibt an, normalerweise alleine zu verreisen. Übernachtet wird aktuell am liebsten im Hotel (55%) oder in einer Ferienwohung bzw. einem Ferienhaus (53%). Die Inspiration und Information für die Urlaubsreise findet vor allem online statt. Die am häufigsten verwendeten Inspirations- und Informationsquellen sind Online-Hotelbuchungs-Portale (34%), die Webseite der Unterkünte (27%) sowie Online-Bewertungsportale (26%). Neben den Online-Kanälen spielen auch die Empfehlungen von Freund:innen und Bekannten eine große Rolle (26%). Wie die Inspiration und Information, findet auch die Buchung überwiegend online statt, vor allem auf Online-Reiseplattformen (46%) und den Webseiten der Unterkünfte (51%). Knapp ein Viertel der Befragten (24%) gibt an, eine persönliche Buchung im Reisebüro zu bevorzugen.

Wie steht es um die Reisebereitschaft nach Hessen? Im Mai gaben 63 Prozent der Befragten an, dass Hessen für sie auf jeden Fall oder vielleicht als privates Reiseziel in Frage kommt. Verglichen zu den vorangegangenen Befragungswellen im November und Februar ist die Reisebereitschaft nach Hessen demnach etwas gesunken. Bereits nach Hessen privat gereist sind in den letzten drei Jahren knapp 19 Prozent der Deutschen. Am häufigsten fanden diese Reisen in den Monaten Mai, Juni und August statt.

 

Qualität und Gästezufriedenheit im Hessen-Tourismus

Im letzten Abschnitt dieser Tourismusradar-Ausgabe möchten wir auf das für die Tourismusbranche so wichtige Thema der Qualität und Gästezufriedenheit eingehen. Eine hohe Qualität gehört zum Markenzeichen des Tourismus in Deutschland. Doch wie steht es, auch bedingt durch die Corona-Pandemie, um die Qualitätsentwicklung und Gästezufriedenheit im Deutschlandtourismus sowie in den hessischen Destinationen?

Ein wichtiger Baustein im Qualitätsmanagement sind Gästebewertungen. Wie positiv oder negativ diese ausfallen, kann anhand des sogenannten TrustScores von TrustYou abgelesen werden. TrustYou ist die größte Gästefeedback-Plattform weltweit und erfasst Bewertungen zu Unterkünften von Gästen über Buchungsportale wie HRS, Booking, TripAdvisor und Expedia. Die Ergebnisse der Gästebewertungen fließen schließlich in einen Punktestand, den TrustScore ein, welcher auf einer Skala von 0-100 angibt, wie zufrieden die Gäste mit dem Aufenthalt waren. Der TrustScore bezieht sich dabei auf die Bewertungen der vergangenen zwei Jahre.

2021 ist der TrustScore in Deutschland leicht gesunken. Somit haben die Gäste ihren Aufenthalt schlechter bewertet als zuvor. Dies könnte u.a. an den Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie liegen, aber auch weitere Faktoren, wie z.B. die Auswirkungen des Fachkräftemangels in vielen Betrieben, können Einfluss auf die Bewertungen nehmen.

Für 2021 liegt der TrustScore in Deutschland bei 85,9. Im Ranking der Flächenbundesländer liegt Bayern (88,8) auf dem ersten Platz, gefolgt von Rheinland-Pfalz (87,4) und Schleswig-Holstein (87,1). Hessen liegt mit einem Wert von 82,3 – wie bereits in den vergangenen Jahren – auf dem letzten Platz im Ranking der 13 Flächenbundesländer. Auch der ServiceScore, welcher den Durchschnitt der TrustYou Bewertungen für die Kategorie „Service“ in den Beherbergungsbetrieben angibt, ist in Hessen im Bundesländervergleich unterdurchschnittlich. Mit einem ServiceScore von 89,7 liegt Hessen auf dem vorletzten Platz (Durchschnitt Deutschland: 91,8). Hessen weist somit weiterhin einen eindeutigen Handlungsbedarf im Bereich der Qualitätsentwicklung auf.

Innerhalb Hessens erreicht die Destination Bergstraße-Odenwald 2021 den höchsten TrustScore (86,1), gefolgt von Vogelsberg (86,0) und Westerwald (85,2). Die hinteren Plätze belegen FrankfurtRheinMain, Taunus und Rheingau. In der Kategorie „Service“ erreicht das Lahntal die höchsten Zufriedenheitswerte (ServiceScore 93,2) vor dem Westerwald sowie dem Spessart. Schlusslicht beim ServiceScore ist FrankfurtRheinMain.

Bei der Bewertung der einzelnen Kategorien des TrustScores, wie Ausstattung, Preis-Leistung, Wifi und Zimmer, liegt Hessen überwiegend auf den hinteren Plätzen im Vergleich der Flächenbundesländer. Hervor sticht der Wifi Score, hier belegt Hessen mit einem Wert von 50,6 den vierten Platz. Innerhalb Hessens punktet hier insbesondere der Westerwald. Mit einem Wifi Score von 60,4 liegt der Westerwald auf Platz 10 im Ranking aller deutschen Destinationen. Jedoch ist der Wifi Score in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern auf einem niedrigen Level. Den besten Preis-Leistung Score in Hessen erzielt der Taunus (80,4) und liegt damit im Ranking der Destinationen auf Platz 19 von 130.

Weitere Einblicke in Ihre Destinations-spezifischen TrustYou-Werte erhalten Sie auf Nachfrage gern beim Marktforschungs-Team von Hessen Tourismus (Kontakt Fabian Wolf, fabian.wolf@hessen-agentur.de).

Für die Qualitätsentwicklung der Betriebe spielen auch Zertifizierungen und Klassifizierungen von Betrieben eine relevante Rolle. Eine zu Beginn des Jahres veröffentlichte Studie des Deutschen Tourismusverbands (DTV) zum Thema „Kleine und mittelständische Unternehmen resilient und zukunftsfähig aufstellen mit Hilfe von Qualitätsinitiativen/-management“ zeigt anhand der Analyse von acht Referenzorten, dass zertifizierte bzw. klassifizierte Betriebe einen höheren TrustScore aufweisen als nicht zertifizierte/klassifizierte Betriebe. Darüber hinaus ist die Gästezufriedenheit in zertifizierten Betrieben weniger stark zurückgegangen als in nicht zertifizierten Betrieben. Weitere Details zu der Studie, u.a. auch dazu, wie die Gästezufriedenheit mit dem Preisniveau eines Betriebes oder der Betriebsgröße zusammenhängt, finden Sie direkt in der Studie unter: Kleine und mittelständische Unternehmen resilient und zukunftsfähig aufstellen mit Hilfe von Qualitätsinitiativen-/management.

Ein wichtiger Aspekt, um die Qualität im Hessen-Tourismus erfolgreich weiterzuentwickeln und zu verbessern, ist die Zusammenarbeit verschiedener Akteure in den Destinationen und auch destinationsübergreifend. Wie bereits im ersten Mafo-Seminar im März mit den Expert:innen festgestellt wurde, gelingt eine Qualitätssteigerung im Hessen-Tourismus nur durch neue Allianzen mit allen relevanten Stakeholdern. Aus Erfahrungsberichten einiger Destinationsmanger:innen im Rahmen des Mafo-Seminars ging zudem hervor, dass der Einsatz von Netzwerkmanager:innen in der Destination eine bedeutende Rolle bei der Vermittlung gegenüber den Betrieben in der Destination einnehmen kann. Ein direkter Kontakt zu den Betrieben hilft, um diesen Informationen u.a. zu Qualitätsanforderungen der Gäste oder Zielgruppeninformationen zu vermitteln.

 

Ausblick

Im Juli erscheint das Tourismusradar wieder als Kurzfassung und wird Sie, neben den Einblicken in die Tourismusentwicklung in Hessen, mit weiteren Ergebnissen aus der im Mai durchgeführten Repräsentativbefragung der deutschen Bevölkerung versorgen. Nachdem in dieser Ausgabe der Fokus auf dem aktuellen Reiseverhalten der Deutschen lag, liegt der Fokus im Juli stärker auf Hessen. Was denken Sie, welche Worte oder welche Aspekte assoziieren die Deutschen mit Hessen, wenn sie an Urlaub in Hessen denken? Über die genannten Spontanassoziationen berichten wir in der Juli-Ausgabe.

Die aktuelle Ausgabe des Tourismusradars Hessen können Sie auch hier als pdf downloaden.

 

Quellen

Repräsentative Befragung der deutschen Bevölkerung (eigene Erhebung, exklusiv für Hessen)
Hessisches Statistisches Landesamt
Statistisches Bundesamt (Destatis)
Deutscher Tourismusverband e.V. (DTV): Kleine und mittelständische Unternehmen resilient und zukunftsfähig aufstellen mit Hilfe von Qualitätsinitiativen-/management
European Travel Commission (ETC): European Tourism 2022 – Trends & Prospects (Q1/2022)

 

Hinweis: Die Darstellung und Erläuterung der Entwicklung der statischen Kennzahlen basiert auf der Grundlage der bei den statischen Ämtern jeweils monatlich veröffentlichten, absoluten Daten.




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