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Gastgeber Kompass

Der Wegweiser zu mehr Qualität, Service und Erfolg für alle, die Ferienwohnungen vermieten

Eingang eines dreieckigen Ferienhauses mit großen Fenstern umgeben von Bäumen.Quelle: HA Hessen Tourismus | CC0 1.0 Universal

Mit wertvollen Informationen, weiterführenden Links zu relevanten Quellen und Ansprechpartnern sowie zahlreichen Tipps stehen wir Ihnen zur Seite, um die Qualität Ihres Angebotes noch besser zu machen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit unserem Gastgeber Kompass und viel Erfolg mit Ihrem Vorhaben!

Quelle: Hessen Tourismus | CC0 1.0 Universal

Das touristische System in Hessen – gut vernetzt, gemeinsam erfolgreich

Der Tourismus in Hessen ist mehr als nur eine Branche – er ist Impulsgeber, Standortfaktor und Lebensqualitätstreiber zugleich. Rund 230.000 Vollzeitarbeitsplätze hängen direkt oder indirekt mit dem Tourismus zusammen. Besonders im ländlichen Raum schafft er Perspektiven, sichert Infrastruktur und bringt Wertschöpfung dahin, wo sie gebraucht wird. Damit dieses System funktioniert, braucht es ein starkes Netzwerk – von der Ferienwohnung bis zur Landestourismusorganisation.

 

Vom ersten Eindruck bis zur Empfehlung – Qualität entsteht vor Ort

Ob Ferienhaus, Gasthof oder Outdoor-Erlebnisanbieter: Wer Gästen einen großartigen Aufenthalt ermöglicht, sorgt nicht nur für gute Bewertungen, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag für die Tourismus-Branche in Hessen. Ihr persönlicher Kontakt mit Ihren Gästen ist mit entscheidend für die Wohlfühl-Qualität während des Aufenthaltes. Eine herzliche Begrüßung, eine liebevoll eingerichtete Unterkunft, gute Tipps für den Aufenthalt, gelebte Regionalität – all das macht den Unterschied.

Unterstützung erhalten Sie von Ihrer zuständigen Tourismusorganisation vor Ort. Im ersten Schritt hilft Ihnen die Tourist Information in Ihrer Nähe weiter und vermittelt Sie ggf. bei Bedarf an weitere touristische Anlaufstellen wie z.B. Touristische Arbeitsgemeinschaften und Destinationsmanagement-Organisationen.

 

Starke Regionen, starke Vermarktung – Touristische Arbeitsgemeinschaften (TAGs)

Viele Kommunen bündeln ihre Kräfte in sogenannten Touristischen Arbeitsgemeinschaften (TAGs). Sie übernehmen Marketing, Angebotsentwicklung, Beratung und Qualitätssicherung in der Region. Für Gastgeber bedeutet das: kurze Wege, direkte Ansprechpartner und Unterstützung bei Themen wie Fördermitteln, Qualitätssiegeln oder Produktentwicklung.

Die TAGs sind nicht nur regionale Netzwerke – sie bilden auch die Brücke zur nächsthöheren Ebene: den Destinationen.

 

Gemeinsam sichtbar – Destinationsmanagement-Organisationen (DMOs)

Als weitere Ansprechpartner steht Ihnen Ihre zuständige Destinationsmanagement-Organisation (DMO) zur Verfügung. DMOs übernehmen touristische Management- und Marketing-Aufgaben in ihrer Region. Unter anderem setzen sie die Markenstrategie für die Region um und verfolgen das Ziel, eine gemeinsame Identität aller Leistungsträger nach außen zu tragen. Für Sie als Gastgeber bedeutet das: Werden Sie Teil Ihrer Destinations-Marke und profitieren Sie von der weitreichenden Sichtbarkeit Ihres Angebotes. Zudem ist Ihre Destination auch Ihr erster Ansprechpartner, wenn es um die Digitalisierung Ihres Angebotes geht.

Hier finden Sie den Kontakt Ihrer Destination

 

Qualität ist kein Zufall – die Arbeitsgemeinschaft Qualität

Die Arbeitsgemeinschaft Qualität ist ein Zusammenschluss aller Destinationen, wichtiger Verbände und der Landesebene. Ziel ist ein einheitliches, abgestimmtes Qualitätsverständnis im Land. Die Mitglieder der AG Qualität bieten Beratung hinsichtlich relevanter Zertifizierungs-Systeme wie den DTV-Sternferien, Reisen für Alle oder bett+bike. Das Besondere, hier werden Qualitätsinitiativen nicht nur in der Theorie besprochen, sondern auch in der Praxis umgesetzt.

 

Hessen Tourismus – Impulsgeber auf Landesebene

Die Landestourismusorganisation Hessen Tourismus koordiniert verschiedene Prozesse, entwickelt Impulse und treibt zentrale Themen wie Markenführung, Qualität, Marktforschung, Datenmanagement und Nachhaltigkeit für die Tourismuswirtschaft in Hessen voran. Grundlage für die Arbeit von Hessen Tourismus ist der Tourismuspolitische Handlungsrahmen 2023 und der Strategische Marketingplan 2025+.

 

Fazit: Gut vernetzt ist halb gewonnen

Wer Gäste begeistert, trägt zur touristischen Erfolgsgeschichte Hessens bei. Und wer sich vernetzt, gewinnt Unterstützung, Know-how und mehr Sichtbarkeit. Ob Sie neu einsteigen oder etabliert sind – das touristische System in Hessen steht bereit. Klar strukturiert, aufeinander abgestimmt und mit einem Ziel: Gäste für Hessen zu begeistern.

Weitere Informationen zum Qualitätsmanagement in Hessen, Anlaufstellen und Kontakte finden Sie hier

Wohnzimmer mit Treppenaufgang. Im Hintergrund ist eine Küchenzeile. Im Vordergrund ist ein rustikaler Esstisch und vier weiße Holzstühle.Quelle: HA Hessen Tourismus | CC0 1.0 Universal

Gestaltung und Inneneinrichtung

Damit eine Ferienunterkunft für Ihre Gäste zum Wohlfühlort werden kann, muss sie dem Qualitätsanspruch der Gäste mindestens genügen, ihn besser sogar noch übertreffen.

Der Gast soll sich fühlen wie im “Zuhause auf Zeit”, er soll es gemütlich und atmosphärisch finden, er soll auf nichts verzichten müssen und er muss sich schnell einleben und zurechtfinden können. Und dabei schadet auch die eine oder andere “positive Überraschung” nicht. Liebe zum Detail spielt ebenso eine Rolle, wie die Qualität des Mobiliars, der Zustand der Unterkunft und besondere Ausstattungsmerkmale.

 

Komfort + Atmosphäre = Wohlfühlort

Haben Sie bereits ein Bild der perfekten Unterkunft vor Augen? Manchen Gastgebenden fällt das leicht und alles ist in Gedanken sofort stimmig. Andere tun sich hier schwerer und müssen sich dem Thema eher analytisch nähern. Beides kann zum Erfolg führen – entscheidend für diesen ist, dass es ein stimmiges Gesamtbild ergibt, in dem Ihre Gäste sich wohlfühlen. Für das “Wohlfühlen” gibt es neben dem perfekten Service zwei wesentliche Faktoren:

  • Komfort: Ist alles vorhanden, was der Gast braucht? Dazu zählen Möbel von Bett bis Schrank, von Tisch bis Sofa ebenso wie Unterhaltungselektronik, Waschmaschine oder Küchenausstattung. Aber auch die kleinen Dinge zählen, wie z. B. eine Nachttischlampe, ein Schlüsselbrett, Steckdosen an sinnigen Stellen oder vielleicht sogar ein Grundstock an Gewürzen in der Küche. Falls Sie eine neue Immobilie bauen, lohnt es sich über Kamin, Sauna oder einen Pool nachzudenken.
  • Atmosphäre: Ist meine Unterkunft so gestaltet, dass der Gast sich hier wohlfühlt? Egal wie hochwertig die Möbel sind, wenn sie nicht zusammenpassen, wird sich für den Gast kein stimmiges Bild ergeben und er wird sich nicht wohlfühlen. Selbst wenn alles zusammenpasst, aber nicht auf Details geachtet wird, wirkt die Unterkunft nicht wie auf ein Zuhause auf Zeit, sondern eher kalt und unpersönlich. Zu viel Deko auf der anderen Seite wirkt leicht schmuddelig, lässt dem Gast keinen Raum für sich und bewirkt damit manchmal das Gegenteil von ihrem Zweck. Hier kommt es auf das richtige Maß und ein gutes Auge für das Detail an.

 

Das sollte nicht fehlen

Damit die Ferienimmobilie zu einem Zuhause auf Zeit werden kann, muss sich der Gast nicht nur wohlfühlen, sondern auch gut dort leben können – egal ob nur eine Nacht oder mehrere Wochen. Nachfolgend finden Sie eine Checkliste, an welche Ausstattungsgegenstände Sie denken sollten. Natürlich lässt sich diese Liste nach persönlichen Vorlieben und natürlich der Zielgruppe noch fortsetzen.

  • Küche
    • Kochutensilien wie Töpfe und Pfannen
    • Besteck, Geschirr und Gläser in ausreichender Anzahl und zueinander passend
    • Kleinelektronik: Kaffeemaschine, Wasserkocher, Mikrowelle und Toaster
    • Großelektronik: Kühlschrank und Herd
    • Pluspunkt: Spülmaschine
    • Großer Mülleimer mit Müllbeuteln
    • Gern gesehener Service: Grundlegende Gewürze, Öl, Essig, ein paar Teebeutel und Kaffeepulver- oder Pads, Spülmittel. Pluspunkte gibt es auch für ein regionales Kochbuch
  • Badezimmer
    • Saubere Handtücher in verschiedenen Größen
    • Föhn
    • (Kosmetik-)Spiegel
    • Toilettenpapier
    • Rutschfester Duschvorleger
    • Grundlegende Pflegeprodukte wie Seife, Shampoo und Duschgel
    • Pluspunkte: Zahnputzbecher und Erste-Hilfe-Set.
    • Besonders wichtig: Genügend Ablagemöglichkeiten und Handtuchhalter
    • Bei der Gestaltung bitte an die Lüftungs- und Heizmöglichkeit denken
  • Schlafzimmer
    • Bequeme Betten mit frischer Bettwäsche –> hier ist Hygiene besonders wichtig: Waschbare Matratzenschoner sind ein Muss
    • Zusätzliche Kissen und Decken
    • Kleiderschränke und / oder Ablagemöglichkeiten
    • Nachttisch mit Lampe und nahen Steckdosen
    • Pluspunkte: Verdunklungsvorhänge oder –jalousien und Safe für Wertgegenstände
  • Wohnbereich
    • Gemütliches Sofa mit Kissen & evtl. Decke (regelmäßig austauschen und waschen)
    • Esstisch mit Stühlen
    • Zeitgemäßer Fernseher
    • Bücher, Spiele und ein paar Magazine, eventuell Leseecke
    • Gut platzierte Beleuchtung
    • Pluspunkte: Musikanlage oder Bluetooth-Lautsprecher
    • Dekorationen wie Bilder, Kerzen (ggf. LED) oder Pflanzen
  • Außerdem ein Muss
    • WLAN
    • Temperaturregelung (mindestens Heizung)
  • Weitere Annehmlichkeiten / Pluspunkte
    • Parkplatz
    • Infos zur Umgebung (z. B. eine Gästemappe)
    • Waschmaschine & Trockner
    • Garten / Balkon
    • Klimaanlage
    • Unterhaltungselektronik (DVD-Spieler, heute eher Smart-TV ggf. mit Streamingdiensten)

 

Für die Zielgruppe gewappnet sein

Auch wenn wir gerade darüber gesprochen haben, welche Ausstattungsgegenstände ratsam sind, gibt es natürlich unterschiedliche Vorlieben und Bedürfnisse von Gast zu Gast. Innerhalb der Zielgruppen ähneln sich diese Bedürfnisse stark und unterscheiden sich zum Teil auch stark voneinander. Es ist also wichtig die eigene(n) Zielgruppe(n) zu kennen und zu wissen, welche Bedürfnisse dort vorherrschen.

Es empfiehlt sich immer, die Immobilie passend zur Zielgruppe zu gestalten. Für Outdoor-Sportler tolle Bilder aus der umliegenden Landschaft oder ein Lampengestell aus einem alten Fahrrad, für Städtetouristen die Sehenswürdigkeiten in klein als Deko, hier sind kreative Ideen gefragt.

Die nachstehende Tabelle gibt Ihnen eine erste Idee davon, welche Ausstattungsmerkmale für bestimmte Zielgruppen hilfreich sind. Der Übergang zwischen Einrichtung/Ausstattung und Service/Ausstattung ist häufig fließend, so dass hier aus beiden Kategorien Elemente aufgelistet sind.

Bitte beachten Sie, dass Gäste mit Behinderung keine gesonderte Zielgruppe darstellen, sondern in allen Zielgruppen beheimatet sind. Es gibt genauso Geschäftsreisende mit Behinderung wie Sportgäste. Es ist also wichtig, Barrierefreiheit immer mitzudenken. Einige Faktoren haben wir für Sie in untenstehender Liste aufgeführt, sollten Sie dieses Thema jedoch ernsthaft umsetzen wollen, wenden Sie sich zu Beginn der Maßnahmen an ein spezialisiertes Planungsbüro.

Zielgruppe Ausstattung
Geschäftsreisende / Workation-Gäste –          Arbeitszimmer oder abgegrenzter Arbeitsbereich

–          Schreibtisch

–          Gutes WLan

–          Arbeitsgerechte Beleuchtung

Familien –          Spiele innen und außen, Kinderbücher und –filme

–          Wenn es der Platz hergibt: Kinderecke oder sogar Kinderzimmer

–          Kinder- / Babybett

–          Hochstuhl

–          Tritthocker im Bad

–          Wickelkommode

–          In der Gästemappe Nummer vom Kinderarzt

–          Kindersicherungen für Steckdosen, Gefahrenquellen vermeiden

Radfahrer, Wanderer, andere Sportler –          Waschmaschine

–          Platz zum Trocknen von Ausrüstung

–          Schuhputzzeug, Platz zum Reinigen von Sportgerät

–          Sichere Unterstellmöglichkeit für Sportgerät

–          Erste Hilfe-Set

–          Wander-, Radkarten, Informationen anderer Einrichtungen

–          Reparaturset für Fahrrad oder anderes Sportgerät

–          Hinweis auf Entspannungsangebote in der Gästemappe

–          Lademöglichkeit für z.B. E-Bikes

Tierfreunde –          “Tiersichere” Möbel: keine hellen Farben, robust, leicht zu reinigen

–          Leicht zu reinigender Bodenbelag

–          Körbchen oder Schlafplatz / vorbereiteter Stallplatz

–          Napf

–          Eingezäunter Garten

–          Kindersicherungen für Steckdosen

–          Klar formulierte Regeln für das Verhalten von Tieren

–          Nummer vom Tierarzt in die Gästemappe

Städtetouristen / Kulturreisende –          Regionales Design

–          Infos wie ÖPVN-Fahrpläne, Tipps, Gästekarten

Nachhaltig-reisende Gäste –          Lokal produzierte Möbel, Upcycling-Gegenstände, Second Hand

–          Nutzung nachhaltiger Energie ggf. Aus eigener Quelle

–          Bei Altbauten: auf nachhaltige Renovierung achten

–          Ladestation für E-Autos

–          Tipps zum Besuch von lokalen Produzenten in der Gästemappe

–          Hinweise zum Bewohnen der Immobilie: Müll, Energie, Wasser

–          “Tue Gutes und rede drüber”: Infos zu nachhaltigen Elementen

Allergiker –          Kein Teppichboden

–          Möglichst wenige Textilien wie z.B. Sofadecken

–          Wohnung darf keine Tiere aufnehmen

–          Spezielle Bettwäsche

–          Kein Lüften bevor Gäste kommen

Gäste mit Behinderung –          Verschiedene Arten von Behinderungen berücksichtigen

–          Barrierefreie Zugänge (Türschwellen, Treppen, Türbreite etc.)

–          Barrierefreie Gestaltung vom Badezimmer,

–          Unterfahrbare Tische, genug Bewegungsfläche

–          Stellfläche für Rollstühle

–          Keine störenden Gegenstände / Hindernisse auf dem Boden

–          Visuellen Alarm

–          Informationen und Beschilderung in Brailleschrift

–          Informationsmaterial in leichter Sprache

Wenn die Wohnung perfekt auf die Zielgruppe zugeschnitten ist, sollten Sie dies auch so kommunizieren, z.B. “Wanderer sind bei uns besonders willkommen, weil…” Sprechen Sie die Zielgruppe über die richtigen Kanäle an und führen Sie die Benefits auf, die Sie speziell dieser Zielgruppe durch die reine Gestaltung Ihrer Wohnung und des Serviceangebotes bieten.

 

Das kleine bisschen “mehr”

Eine erfolgreiche Ferienimmobilie setzt neben einer vollständigen Basis-Ausstattung auch auf kleine Wow-Effekte, Überraschungsmomente und das kleine bisschen “mehr” um sich von den Mitbewerbern abzuheben. Aber nicht nur Überraschungsmomente, sondern auch einzelne Luxusangebote bieten den Gästen das kleine bisschen mehr als Sie zu Hause gewohnt sind.

Hierbei sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt, viele der Möglichkeiten finden sich im Bereich des Serviceangebotes wieder wie z.B. der regionale Willkommensgruß. Aber auch bei der Einrichtung oder Gestaltung lassen sich solche Momente schaffen, wie z.B.

  • Wellnessdusche, Whirlbadewanne, Sauna oder Kamin als Luxusmomente
  • Boxspringbetten
  • Kooperation mit lokalen Künstlern / Handwerkern, deren Bilder an der Wand hängen (und gekauft werden können) oder deren handgemachte Kerzen / Schalen in der Wohnung sind (und gekauft werden können)
  • Moderne Technik, egal ob in Küche oder Unterhaltung
  • Bücherecke
  • Bauliche Besonderheiten wie Glaselemente im Fachwerk

Hier ist es wichtig, die Verhältnismäßigkeit zu wahren. Solche Besonderheiten dürfen natürlich nicht mehr kosten (vor allem in der Wartung), als sie am Ende durch einen höheren Preis oder mehr Gäste einbringen. Außerdem heißt es am Ball bleiben: Mit der Zeit werden “Besonderheiten” zu Basisfaktoren. So war z.B. vor 15 Jahren WLAN in einer Unterkunft etwas, was die Gäste begeistert hat, heute ist es eine Basis-Voraussetzung.

 

Mit Regionalität, Themen und Wertigkeit Gäste begeistern

Es gibt viele verschiedene Themen, mit denen eine Unterkunft besonders gestaltet werden kann. Von maritimem oder mediterranem Charme bis zum Designer-Loft ist alles möglich. Aber warum nicht auf das Offensichtliche setzen und damit noch Gutes tun?

Der Gast hat sich für einen Aufenthalt hier in Hessen entschieden – also bieten Sie ihm doch Hessen an! Hier gibt es unzählige Möglichkeiten:

  • Arbeiten Sie mit lokalen Schreinereien zusammen
  • Setzen Sie Akzente, die für Ihre Region typisch sind (z.B. Geschichten oder Sagen aus der Region aufgreifen)
  • Nutzen Sie regionale Fotos als Wanddekoration – Ihre Destination oder Ihre Tourist Information helfen Ihnen gerne mit Material aus
  • Erhalten Sie den Charme historischer Gebäude
  • Greifen Sie für Dekoration und Ausstattung auf das Angebot lokaler Künstler zurück
  • Regionale Produkte als Ausstattung mit dem Hinweis, wo so etwas als Souvenir gekauft werden kann

Der Vorteil dieser Maßnahmen ist, dass Sie nicht nur wirtschaftlich nachhaltig handeln, indem Sie regionale Betriebe unterstützen, sondern gleichzeitig auch häufig mit kurzen Lieferwegen und einer Wertigkeit ökologisch nachhaltig handeln. Und Ihre Gäste wird es schlichtweg begeistern, was zu Ihrem eigenen Erfolg beitragen wird.

Eine Holzleiter lehnt an einer Wand. An der Leiter ist ein kleiner Blumenstrauß angebunden.Quelle: HA Hessen Tourismus | CC0 1.0 Universal

Service und Gästeerwartung

„Qualität ist das Ergebnis eines Vergleichsprozesses des Gastes zwischen seinen Erwartungen und den wahrgenommenen Teilleistungen eines Leistungsbündels“. Das bedeutet: die Beschaffenheit einer Leistung, gemessen an den Bedürfnissen der Kunden(-gruppen)

Diese Definition zeigt, dass Qualität immer im Auge des Betrachters – oder in diesem Fall des Gastes – liegt. Er vergleicht seine Erwartungen an Ihre Ferienimmobilie und den Service mit dem, was er vor Ort vorfindet und erlebt.

Ihre Aufgabe als Vermietende ist es, Ihre Ferienimmobilie und den damit verbundenen Service so zu gestalten, dass die Erwartungen Ihrer Gäste mindestens getroffen, besser aber noch übertroffen werden. Hier finden Sie einige Denkanstöße dazu, welche Erwartungen Ihre Gäste haben könnten und mit welchen Maßnahmen Sie bei der Servicequalität punkten können. Die folgende Grafik veranschaulicht mit einem Beispiel, wie sich empfundene Qualität durch Service positiv beeinflussen lässt.

Zielgruppen – und Zielgruppenspezifische Bedürfnisse

Qualität ist stark von den Bedürfnissen und Erwartungen der Gäste abhängt. Bedeutet dies etwa, dass Qualität für jeden Gast etwas anderes ist? Die beruhigende Antwort: Nein, ganz so ist es nicht. Vielmehr haben verschiedene Gästegruppen ähnliche Bedürfnisse und Vorstellungen von der perfekten Ferienunterkunft. Diese Gästegruppen sind gleichzeitig Ihre Zielgruppen, an denen Sie Ihr Angebot orientieren sollten. Dabei muss nicht eine einzige Zielgruppe allein im Fokus sein, einige ergänzen sich gut (z.B. Radfahrer und Wanderer), andere hingegen schließen sich gegenseitig aus (z.B. Partytouristen und Erholungssuchende).

Es ist wichtig, sich vor der Angebotsgestaltung zu überlegen, welche Zielgruppe angesprochen werden soll und auch ob das Umfeld der Ferienunterkunft für diese geeignet ist. Und dann gestalten Sie Ihr Angebot in Einrichtung und vor allem Service der Zielgruppe entsprechend.

Hier können die Kriterien verschiedener Themensiegel weiterhelfen. Wenn Sie z.B. Radfahrer beherbergen möchten, werfen Sie einen Blick auf die Kriterien von Bett+Bike (Link) um zu erfahren, welches Angebot für die Zielgruppe wichtig ist.

 

Touristische Trends und Trendthemen – und passende Angebotsentwicklung

Erkennen, was Gäste heute wollen – und morgen erwarten
Reisende suchen heute mehr als nur ein Bett: Sie wünschen sich Erlebnisse, die Natur, Kultur, Regionalität und Nachhaltigkeit verbinden. Sie buchen häufiger, kürzer, spontaner – und erwarten Qualität sowie digitalen Komfort.
Wer diese Trends früh aufgreift, bleibt attraktiv und wettbewerbsfähig. Orientieren Sie sich an Ihrer Zielgruppe, denken Sie saisonal und setzen Sie auf Erlebnisse statt ausschließlich auf Standardleistungen – Letztere werden ohnehin erwartet.

Aktuelle Trendfelder:

  • Natur & Mikroabenteuer: geführte Wanderungen, Waldbaden, Sonnenaufgangstouren.
  • Regionalität & Genuss: Frühstück mit regionalen Produkten, Kooperationen mit Höfen oder Märkten – setzen Sie auf Erlebnisse, die „Typisch Hessisch“ sind und den Charakter Ihrer Region authentisch widerspiegeln.
  • Gesundheit & Achtsamkeit: Heilklimawanderungen, Saunabereiche, Kneipp-Angebote.
  • Digitale Services: Online-Buchung, digitale Gästemappe, E-Ladestationen.
  • Nachhaltigkeit: kurze Wege, Bio-Produkte, unverpackte Angebote.

Tipp:

  • Lieber wenige, aber stimmige Angebote gezielt vermarkten, als zu viele halbherzig umsetzen.
  • Sie sind unsicher, welche Trendangebote zu Ihren Gästen, Ihrer Ferienwohnung und Ihrer Region passen? Fragen Sie Ihre Gäste, die Touristiker in Ihrer Destination oder Ihren Naturpark.
  • Schauen Sie in die Veranstaltungskalender Ihrer Region. Suchen Sie gezielt nach Anlässen, die sich mit Ihrem Angebot verbinden lassen – etwa saisonale Kulinarikwochen, besondere Konzerte oder Weihnachtsmärkte.

Inspirationsbeispiele für unterschiedliche Gästegruppen:

  1. Aktiv- und Outdoor-Gäste – „E-Bike & Gipfelpicknick“-Pauschale: Zwei Tage E-Bike-Verleih + Picknickkorb mit regionalen Spezialitäten.
  2. Familien mit Kindern – „Bauernhof-Mitmach-Tag“: Geführter Tag auf einem Partnerhof mit Tierfütterung, Apfelsaftpressen und Brotbacken.
  3. Paare auf Kurzurlaub – „Romantik & Genuss“-Arrangement: Zwei Übernachtungen mit Candle-Light-Dinner im Partnerrestaurant + Weinprobe.
  4. Senior:innen / Best Ager – „Genussvoll & bequem unterwegs“: Geführte Halbtageswanderung mit Einkehr, Shuttleservice und barrierearmen Wegen.
  5. Natur- & Gesundheitsbewusste – „Achtsam im Heilklimapark“: Waldbaden, Atemübungen, Kräuterwanderung mit zertifizierten Guides (Gästeführer:innen, Naturparkführer:innen).

 

Kooperationen mit Partnern in der Region (z.B. Restaurants, Nationale Naturlandschaften etc.)

Gemeinsam stärker – für Sie und Ihre Gäste
Regionale Kooperationen schaffen Angebote mit Mehrwert: Sie bereichern das Gästeerlebnis, erhöhen Ihre Sichtbarkeit und stärken die regionale Identität. Nutzen Sie das Motto „Typisch Hessisch“ als Leitmotiv – so verbinden Sie kulinarische, kulturelle und naturnahe Angebote mit regionalem Profil und stärken Ihre Positionierung.
Ob mit Restaurants, Direktvermarktern, Kultureinrichtungen oder Naturparks – Zusammenarbeit bringt Qualität, Authentizität und Nachhaltigkeit.

Mögliche Kooperationsideen:

  • Wander- oder Radpauschalen mit regionaler Verpflegung
  • Restaurantgutscheine oder Menüempfehlungen
  • Eintrittsrabatte bei Museen, Thermen oder Konzerten
  • Mitmachangebote bei Höfen oder Manufakturen
  • Werben Sie füreinander innerhalb des Netzwerks – und nehmen Sie sich Zeit, die Angebote Ihrer Partner selbst zu genießen. So empfehlen Sie nicht nur authentisch, sondern können Ihre Begeisterung direkt an Ihre Gäste weitergeben.

Ehrliches Feedback ist ein Schlüssel für Qualität: Nutzen Sie Ihr Netzwerk nicht nur für gegenseitige Empfehlungen, sondern auch für konstruktives Feedback. Wenn Sie das Angebot Ihrer Partner selbst erleben, achten Sie neben den vielen Stärken auch auf Details, die das Gästeerlebnis noch runder machen könnten – vom Komfort der Matratze bis zur Vollständigkeit der Ausstattung. Eine freundliche Rückmeldung unter Partnern ist ein Geschenk: Sie hilft, Erwartungen zu erfüllen, Überraschungen zu vermeiden und gemeinsam den Qualitätsstandard der Region zu sichern.

Ihre Vorteile:

  • Höhere Aufenthaltsqualität und unvergessliche Erlebnisse
  • Mehr Reichweite durch gemeinsame Werbung
  • Stärkung der Buchungsgründe
  • Regionale Wertschöpfung bleibt vor Ort

Tipp:

Nutzen Sie bestehende Netzwerke (z.B. Touristische Destination mit TourCert, Gewerbevereine, Naturpark-Partner), um Partner zu finden – so entstehen Win-win-Situationen.

 

Servicequalität sicherstellen

Servicequalität entsteht durch klare Abläufe, echte Herzlichkeit und den Blick für das Wesentliche. Wer seine Gäste nicht nur beherbergt, sondern wertschätzt, wird mit positiven Bewertungen, Weiterempfehlungen und treuen Stammgästen belohnt.

Feste Abläufe schaffen Sicherheit

Klare Routinen sorgen für Effizienz und vermeiden Fehler.

Tipps:

  • Erstellen Sie Checklisten für Reinigung, Frühstücksvorbereitung, Gästebegrüßung etc.
  • Legen Sie Standards für Check-in/Check-out fest (z. B. Begrüßung, Schlüsselübergabe, kurze Hausführung).

Herzlichkeit zeigen – aber authentisch

Gäste erinnern sich weniger an Details – aber immer an das Gefühl, willkommen gewesen zu sein.

Tipps:

  • Begrüßen Sie Gäste persönlich mit einem Lächeln und einem kurzen Gespräch.
  • Nutzen Sie den Namen des Gastes – das schafft Nähe.
  • Kleine Gesten wie eine handgeschriebene Begrüßungskarte oder ein regionales Willkommensgeschenk wirken Wunder.

Auf Details achten

Kleine Dinge machen oft den großen Unterschied – und zeigen, dass Sie sich wirklich kümmern.

Tipps:

  • Prüfen Sie regelmäßig, ob alles funktioniert (z. B. Lampen, WLAN, Heizung).
  • Achten Sie auf die Präsentation: Ist der Frühstückstisch liebevoll gedeckt? Sind die Handtücher schön gefaltet?
  • Halten Sie Ihre Unterkunft saisonal aktuell – z. B. mit Dekoration oder regionalen Tipps.

Umgang mit Beschwerden

Beschwerden sind Chancen zur Verbesserung – wenn man richtig damit umgeht.

Tipps:

  • Hören Sie aktiv zu, ohne zu unterbrechen.
  • Bedanken Sie sich für das Feedback – auch wenn es kritisch ist.
  • Bieten Sie eine konkrete Lösung an (z. B. Zimmerwechsel, Preisnachlass, kleine Aufmerksamkeit).
  • Dokumentieren Sie Beschwerden, um wiederkehrende Probleme zu erkennen und zu beheben.

Sauberkeit und Hygiene

Ein gepflegtes und hygienisch einwandfreies Umfeld ist die Grundvoraussetzung für das Wohlbefinden der Gäste und beeinflusst deren Gesamteindruck maßgeblich.

Tipps:

  • Verwenden Sie Reinigungschecklisten für jedes Zimmer, um nichts zu übersehen.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig schwer zugängliche Stellen wie unter Betten oder hinter Möbeln.

Erreichbarkeit und Kommunikation

Klare und freundliche Kommunikation schafft Vertrauen.

Tipps:

  • Richten Sie eine automatische Buchungsbestätigung mit allen wichtigen Infos ein.
  • Antworten Sie auf Anfragen möglichst innerhalb von 24 Stunden – auch am Wochenende.

Transparente Informationen

Gäste möchten wissen, worauf sie sich einlassen – ohne Überraschungen.

Tipps:

  • Stellen Sie eine digitale oder gedruckte Gästemappe mit allen Infos bereit.
  • Kommunizieren Sie Stornobedingungen klar und verständlich auf Ihrer Website und in der Buchungsbestätigung.

Individualisierung

Persönliche Ansprache schafft Nähe und Vertrauen.

Tipps:

  • Notieren Sie sich Vorlieben von Stammgästen (z. B. Lieblingszimmer, Frühstückswünsche).
  • Fragen Sie bei der Buchung nach besonderen Bedürfnissen (z. B. Allergien, Kinderbett).

Feedbackkultur und Qualitätskontrolle

Gäste-Feedback ist ein kostenloser Qualitätskompass.

Tipps:

  • Bitten Sie aktiv um Bewertungen – z. B. durch eine freundliche Karte beim Check-out.
  • Analysieren Sie regelmäßig Rückmeldungen und leiten Sie konkrete Verbesserungen ab.

 

Servicequalität entlang der touristischen Leistungskette

Die Servicequalität entlang der touristischen Leistungskette ist entscheidend für das Gesamterlebnis der Gäste. Jeder einzelne Kontaktpunkt – vom ersten Informationsaustausch bis zur Abreise – beeinflusst, wie zufrieden ein Gast ist und ob er wiederkommt oder die Region weiterempfiehlt.

Vorbereiten, informieren und buchen

Dieser Kontaktpunkt ist entscheidend, weil hier das Vertrauen aufgebaut wird und sich der Gast bewusst für die Region und ein konkretes Angebot entscheidet.

Tipps:

  • Klare und vollständige Informationen bereitstellen – z. B. Öffnungszeiten, Preise, Besonderheiten und Buchungsmöglichkeiten sollten leicht auffindbar und verständlich sein.
  • Buchungsprozess vereinfachen – durch eine intuitive Online-Buchung, schnelle Rückmeldungen und verschiedene Zahlungsmöglichkeiten.

Anreisen

Hier findet der Übergang vom Planen zum tatsächlichen Erleben statt und trägt maßgeblich zur ersten persönlichen Erfahrung mit der Region bei.

Tipps:

  • Klare und gut auffindbare Anreiseinformationen bereitstellen – z. B. mit Karten, ÖPNV-Hinweisen und Parkplatzinfos auf der Website oder in der Buchungsbestätigung.
  • Willkommensgefühl schaffen – durch freundliche Beschilderung, persönliche Begrüßung oder kleine Hinweise wie „Schön, dass Sie da sind!“.

Ankommen und orientieren

Der erste Eindruck vor Ort prägt und entscheidet darüber, ob sich Gäste willkommen und gut aufgehoben fühlen.

Tipps:

  • Übersichtliche Orientierungshilfen bereitstellen – z. B. durch gut sichtbare Wegweiser, Infotafeln oder digitale Karten mit lokalen Highlights.
  • Persönliche Ansprechpartner oder Infopunkte anbieten – damit Gäste bei Fragen schnell Hilfe finden und sich direkt zurechtfinden können.

Wohnen und Schlafen

Die Unterkunft ist ein zentraler Wohlfühlort während des Aufenthalts – sie prägt das Gesamterlebnis und entscheidet mit über Zufriedenheit und Weiterempfehlung.

Tipps:

  • Einladende Atmosphäre schaffen – durch liebevolle Gestaltung, Sauberkeit und kleine Willkommensdetails.
  • Klare Informationen bereitstellen – z. B. zur Nutzung der Unterkunft, zur Umgebung und zu Ansprechpartnern für Fragen.

Essen und Trinken

Essen und Trinken sind weit mehr als Versorgung – sie sind Ausdruck von Kultur, Nachhaltigkeit und regionaler Identität und prägen das Reiseerlebnis auf sinnlich-emotionaler Ebene.

Tipps:

  • Regionale und nachhaltige Angebote hervorheben – z. B. durch Bio-Produkte, lokale Erzeuger und transparente Herkunftsinformationen.
  • Atmosphäre und Authentizität schaffen – durch liebevoll gestaltete Orte, persönliche Gastgeber und Geschichten rund um die Speise.

Freizeit und Sport

Freizeit und Sport bieten Raum für persönliche Entfaltung, Naturerleben und ganzheitliches Wohlbefinden – sie sind essenziell für ein bewusstes, sinnstiftendes Reiseerlebnis.

Tipps:

  • Naturverbundene und achtsame Angebote fördern – z. B. Wandern, Radfahren, Waldbaden oder Yoga in der Natur.
  • Selbstbestimmte Erlebnisse ermöglichen – durch flexible Angebote, individuelle Gestaltungsmöglichkeiten und inspirierende Impulse statt Konsumorientierung.

Service und Assistenz

Service und Assistenz sind Ausdruck von Wertschätzung und Achtsamkeit – sie ermöglichen ein individuelles, respektvolles Reiseerlebnis, das auf echte Bedürfnisse eingeht, statt auf oberflächlichen Komfort.

Tipps:

  • Bedürfnisorientierte Unterstützung bieten – z. B. durch flexible Hilfeleistungen, transparente Kommunikation und respektvollen Umgang.
  • Selbstbestimmung fördern statt bevormunden – z. B. durch frei zugängliche Informationen in verschiedenen Formaten (digital, gedruckt, persönlich), Wahlmöglichkeiten bei Serviceleistungen (z. B. Frühstückszeiten, Mobilitätsangebote) und eine offene Kommunikation, die auf Augenhöhe statt mit Belehrung erfolgt.

Unterhaltung und Kultur

Unterhaltung und Kultur schaffen sinnstiftende Erlebnisse, fördern Reflexion und Gemeinschaft und ermöglichen eine tiefere Verbindung zur Region und ihren Menschen.

Tipps:

  • Authentische Kulturangebote fördern – z. B. lokale Kunst, Musik, Handwerk oder Erzählformate, die regionale Identität und Vielfalt erlebbar machen.
  • Raum für Beteiligung und Austausch schaffen – z. B. durch Mitmachangebote, offene Formate wie Lesungen, Workshops oder Gesprächsrunden mit Kulturschaffenden.

Ausflug und Shopping

Ausflug und Shopping sind Gelegenheiten zur bewussten Begegnung mit der Region – sie verbinden kulturelles Erleben, Nachhaltigkeit und individuelle Entdeckungen jenseits des Konsumzwangs.

Tipps:

  • Lokale, nachhaltige Angebote sichtbar machen – z. B. durch Märkte mit regionalen Produkten, kleine Manufakturen oder Geschäfte mit sozial-ökologischem Anspruch.
  • Ausflüge mit Sinn und Tiefe gestalten – z. B. durch geführte Touren mit lokalem Bezug, Begegnungen mit Menschen vor Ort oder thematische Spaziergänge zu Natur, Geschichte und Kultur.

Abreise

Die Abreise ist ein bedeutender Moment, in dem Gäste ihr Reiseerlebnis reflektieren – ein achtsamer, persönlicher Abschied kann Wertschätzung vermitteln, emotionale Bindung stärken und den Wunsch nach Rückkehr fördern.

Tipps:

  • Wertschätzende Verabschiedung gestalten – z. B. durch ein persönliches Gespräch, ein kleines regionales Abschiedsgeschenk oder eine handgeschriebene Karte.
  • Nachhaltige Rückbindung ermöglichen – z. B. durch Hinweise auf Feedbackmöglichkeiten, lokale Produkte im Onlineshop oder Einladungen zu zukünftigen Veranstaltungen und Aktionen.

Erinnerung und Bestätigung finden

„Erinnern und Bestätigung finden“ bedeutet, dass Gäste ihr Reiseerlebnis nachwirken lassen, persönliche Erkenntnisse reflektieren und sich in ihrer Entscheidung für die Reise bestätigt fühlen – es stärkt die emotionale Bindung und fördert nachhaltige Beziehungen zur Region.

Tipps:

  • Impulse zur Reflexion geben – z. B. durch digitale oder analoge Gästebücher, Fotowände, persönliche Rückmeldemöglichkeiten oder kleine Erinnerungsobjekte mit Bezug zur Region.
  • Erlebnisse digital verlängern – z. B. durch inspirierende Nachfass-Kommunikation per Newsletter, Social Media oder Online-Plattformen, die an besondere Momente erinnern und zur Wiederkehr einladen.
Blauer Himmel, grüne Wiese mit Treppe zu Terrasse. Im Vordergrund steht ein altes Holz-Fass. Die Sonne scheint durch eine Baum-KroneQuelle: HA Hessen Tourismus | CC0 1.0 Universal

Marketing und Vertrieb

Die Digitalisierung verändert den Tourismus grundlegend, auch für Ferienunterkünfte in Hessen. Online-Sichtbarkeit und direkte Buchbarkeit sind heute entscheidend für den Erfolg. Klassische Werbemittel verlieren an Bedeutung, während moderne Buchungsportale, Mobil-optimierte Webseiten und aussagekräftige Bilder neue Zielgruppen ansprechen, weit über den eigenen Gästekreis hinaus. Wer digital nicht präsent ist, wird schnell übersehen. Sichtbarkeit und Buchungskomfort sind deshalb zentrale Erfolgsfaktoren im hessischen Tourismus.

 

Damit aus Suchen Buchen wird

Gäste suchen online und wer hier nicht gefunden wird, wird nicht gebucht. Eine gute Sichtbarkeit auf Buchungsportalen und in Suchmaschinen ist für Ferienunterkünfte daher unverzichtbar.

Mit dem Tourismus-Hub Hessen haben Hessen Tourismus und die hessischen Destinationen eine Datenbank für alle Tourismusangebote entwickelt, von der auch Sie profitieren können. Digitalisieren Sie im ersten Schritt Ihr Übernachtungsangebot in der Datenbank Ihrer zuständigen Tourismusorganisation. Den Kontakt zu Ihrer Destination finden Sie hier.

Über bereits bestehende Schnittstellen wird Ihr Übernachtungsangebot dann an Hessen Tourismus übermittelt, wodurch auch Sie von vielen landes- und bundesweiten Vertriebs- und Ausspielkanälen von Hessen Tourismus profitieren.

Neben unserem Digitalisierungsangebot können Sie auch von vielen weiteren Marketingaktivitäten profitieren und u.a. Mitglied unserer touristischen Markenfamilie Hessen oder ein ausgewählter Best-Of-Betrieb werden.

 

Mit starken Bildern überzeugen

Aussagekräftige und realitätsnahe Fotos sind das zentrale Element erfolgreicher Vermietung. Besonders auf Buchungsplattformen zählt der erste Eindruck: Ein ausdrucksstarkes Startbild hebt Ihre Unterkunft aus der Vielzahl der Angebote hervor.

Hierbei ist die Authentizität ganz entscheidend. Übertrieben bearbeitete Aufnahmen führen zu enttäuschten Gästen und schlechten Bewertungen. Wer hingegen hält, was die Bilder versprechen, punktet bei der Zufriedenheit und bei der Weiterempfehlung.

Gute Bilder zahlen sich somit aus, durch mehr Aufmerksamkeit, höhere Buchungszahlen und eine bessere Positionierung. Eine wertvolle Unterstützung bietet Ihnen der Media-Hub Hessen, die kostenlose touristische Bilddatenbank des Landes. In der Bilddatenbank finden Sie eine Vielzahl an kosten- und lizenzfreien Bildern, übersichtlich zusammengestellt und thematisch sortiert.

Für weitere Informationen und Unterstützung nutzen Sie gerne unsere Checklisten für eine ansprechende Bildsprache in der Kommunikation mit Ihren Gästen. Zudem finden Sie in unserem Markenhandbuch im Kapitel „1×1 Guter Bilder“ wertvolle Tipps, wir Sie Ihre Fotos nach den Gestaltungsrichtlinien der Markenfamilie produzieren.

 

So helfen Texte bei der Vermarktung

Auch wenn Bilder dominieren, bleiben gute Texte für Ihr Marketing sehr wichtig. Sie liefern Ihren Gästen schnelle, nützliche Informationen und verbessern Ihre Auffindbarkeit in Suchmaschinen. Beschreiben Sie Ihre Unterkunft präzise, nennen Sie Ausstattung, Lage und Besonderheiten – und binden Sie regionale Highlights oder Ausflugsziele mit ein. So stärken Sie Ihre Sichtbarkeit und geben Gästen Orientierung. Texte sollten zudem regelmäßig aktualisiert und an neue Gegebenheiten angepasst werden.

Texte sind durch die Anwendung verschiedener Kanäle ständig einem Wandel unterworfen. Im Hinblick auf Struktur, Lesbarkeit, Stil und Schreibweise ist das nicht der Fall, es gibt Regeln für das gute Schreiben, die beständig sind: Diese Regeln helfen, dass Texte „leicht verdaulich“ sind, gerne gelesen werden und Spannung schon im ersten Satz erzeugen, die Lesenden sofort beteiligen und in die Geschichte ziehen.

Orientieren Sie sich beim Schreiben Ihres Textes auch gerne an unserem „1×1 Guter Texte“. Dieses finden hier in unserem Markenhandbuch.

 

Der Buchungsvorgang – so gewinnen Sie Gäste ohne Umwege

Hat ein Gast Ihre Unterkunft im Internet gefunden, zählt vor allem eines: Der Buchungsvorgang muss schnell, unkompliziert und direkt möglich sein. Die Wenigsten möchte erst per E-Mail oder Telefon nach freien Terminen oder Preisen fragen. Wer keine Online-Buchung anbietet, verliert zunehmend an Reichweite und damit potenzielle Gäste.

Ein effektiver Weg zur digitalen Sichtbarkeit ist die Präsenz auf großen Buchungsplattformen. Diese sorgen nicht nur für Reichweite auf dem deutschen Markt, sondern machen Ihre Unterkunft auch international sichtbar. Sie zahlen auch meist nur dann eine Provision, wenn eine Buchung erfolgreich vermittelt wurde. Zudem erscheinen Ihre Angebote automatisch auf Suchmaschinen und Plattformen wie Trivago, Hometogo oder Tripadvisor.

Wer auf mehreren Buchungsplattformen aktiv ist, sollte zudem unbedingt verhindern, dass dieselbe Unterkunft doppelt gebucht wird. Sperren Sie Zeiträume auf Portalen sofort, wenn Stammgäste direkt anfragen, besonders in der Hauptsaison kann es sonst schnell zu Konflikten kommen. Um Buchungen sicher zu koordinieren, lohnt sich der Einsatz sogenannter Channel-Manager (Schnittstellen). Diese gleichen automatisch Preise und Verfügbarkeiten über alle genutzten Portale und Ihre eigene Website hinweg ab.

Unterstützung und Hilfestellung rund um das Thema Online-Buchbarkeit erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Tourismusorganisation. Den Kontakt zu Ihrer Destination finden Sie hier.

Die eigene Website

Eine eigene Website kann ein starkes Instrument sein, wenn sie professionell umgesetzt ist. Für Anbieter einzelner Ferienunterkünfte lohnt sie sich vor allem dann, wenn sie aktuell, mobil optimiert und direkt buchbar ist. Veraltete Seiten hingegen schaden mehr, als sie nützen. Wichtig sind eine klare Struktur, ansprechende Bilder und ein einfacher Buchungsweg. Wer sich unsicher ist, findet bei seiner Tourist Information hilfreiche Unterstützung und moderne Lösungen – oft inklusive Buchungssystem.

Auch viele Vertriebsnetzwerke und Buchungssysteme stellen bereits eine eigene, buchbare Website zur Verfügung. Alternativ bieten Baukastensysteme einfache Lösungen – auch ohne Vorkenntnisse. So wird Ihre Ferienunterkunft professionell online sichtbar und direkt buchbar.

Mit Social Media Gäste erreichen

Soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram sind längst zu wichtigen Kanälen für die Urlaubsinspiration geworden, vor allem bei jüngeren Zielgruppen. Mit stimmungsvollen Bildern, authentischen Einblicken in Ihre Unterkunft und kleinen Geschichten aus der Umgebung können Sie Emotionen wecken und Vertrauen aufbauen. Zeigen Sie, was Ihren Ort besonders macht – persönlich und echt. Wichtig: Verlinken Sie immer auch Ihre Kontakt- oder Buchungsmöglichkeiten. So wird aus einem Like schnell eine Buchung.

Auch Broschüren und Flyer bleiben relevant

Trotz der wachsenden Bedeutung digitaler Medien sind u.a. Flyer, Broschüren oder Hausprospekte noch nicht ganz aus dem touristischen Alltag verschwunden. Wichtig dabei: ein modernes, ansprechendes Design, aktuelle Inhalte und hochwertige Bilder.

Schlafzimmer einer Ferienwohnung mit einem frisch bezogenen Doppelbett, und mit frischen Handtüchern.Quelle: Hessen Tourismus | CC0 1.0 Universal

Die wichtigsten Klassifizierungen im Überblick

Unter der Vielzahl an Qualitätssiegeln möchten wir Ihnen die wichtigsten vorstellen und Sie motivieren, sich mit den für den eigenen Betrieb passenden Siegeln zertifizieren zu lassen.

Die Qualitätssysteme sind:

  • ein Qualitätsversprechen an den Gast
  • Sterne und Siegel sind ein Erkennungszeichen für den Qualitätsstandard einer Ferienunterkunft.
  • Sterne und Siegel geben dem Gast bei der Buchung eine verlässliche Orientierung auf Basis einer unabhängigen Bewertung und tragen so zur Steigerung der Gästezufriedenheit
  • Die in Fachgremien erarbeitenden Kriterienkataloge legen dabei die bundesweit einheitlichen Qualitätsstandards fest. Sie werden regelmäßig geprüft, überarbeitet und angepasst und dienen den Gastgeberinnen und Gastgebern als umfassende Orientierungshilfe.

 

1. DTV-Klassifizierung für Ferienwohnungen und Privatzimmer

Ferienhäuser, Ferienwohnungen, Ferienzimmer (mit max. neun Betten) und Ferienparks können nach den Kriterien des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) klassifiziert werden. Für außergewöhnliche Unterkünfte wie Tiny Houses, Baumhäuser oder Hausboote gibt es ebenfalls Lösungen mit gesonderten Kriterienkatalogen.
Das Siegel belegt: diese Ferienunterkunft wurde anhand bundesweit einheitlicher Kriterien bewertet und klassifiziert. Je nach Ausstattung und Service werden ein bis fünf Sterne vergeben – von einfach bis exklusiv. So wissen die Gäste, was sie erwarten dürfen. Unabhängige, durch den DTV geschulte Prüferinnen und Prüfer bewerten die Ferienunterkünfte im Rahmen einer Vor-Ort-Besichtigung. Voraussetzung ist die Erfüllung der Mindestkriterien. Diese sowie rund 90 weitere Kriterien in den Bereichen Infrastruktur, Räumlichkeiten, Service, Freizeit und Besonderheiten werden bei der Klassifizierung vor Ort überprüft und bewertet.

Ihre Vorteile:

  • geprüftes Qualitätsversprechen für den Gast
  • kompetente Beratung durch den DTV sowie die Prüferinnen und Prüfer
  • Onlinevermarktung und Listung auf sterneferien.de
  • Mitgliedschaft im Sterneferien-Club (u.a. Zugriff auf Mustermietvertrag, Teilnahme an Workshops, Informationen zu Trends, Vermietungstipps etc.)

Kriterien: 

Gültigkeit: 3 Jahre

Kosten: Lizenzgebühren (60 Euro) zzgl. Servicegebühr der Prüforganisation (individuell, aber max. 120 Euro)

Informationen: www.sterneferien.de

Tipp:
Pfotenklassifizierung für hundefreundliche Betriebe:
Kombinieren Sie Ihre DTV-Klassifizierung ganz einfach mit der Pfoten-Klassifizierung für hundefreundliche Ferienunterkünfte. Die Pfoten-Klassifizierung unterstützt Gäste mit Hund bei der Suche nach einem passenden Urlaubsquartier. Sie ist nur in Kombination mit der DTV-Klassifizierung möglich und kostet 20 Euro zzgl. MwSt. extra.

Kriterien: https://www.deutschertourismusverband.de/fileadmin/user_upload/Qualitaetssysteme/Pfoten-Klassifizierung/Kriterien_Pfoten-Klassifizierung.pdf.

Informationen: https://www.sterneferien.de/pfoten-klassifizierung

 

2. Bett+Bike

Die ADFC Bett+Bike Service GmbH zertifiziert in vier Kategorien fahrradfreundliche Betriebe:
Bett+Bike Gastbetrieb, Camping, Ferienwohnung und Sport.
Die Anmeldung erfolgt online über das Gastgeberportal des ADFC (Bett+Bike – Anmeldeunterlagen), die Prüfung vor Ort erfolgt durch vom ADFC Hessen geschulte Prüferinnen und Prüfer.

Ihre Vorteile:

  • geprüftes Qualitätsversprechen für den Gast
  • zielgruppengerechtes Marketing durch entsprechende Werbematerialien und Darstellung in verschiedenen Verzeichnissen
  • kompetente Beratung durch den ADFC Hessen sowie die Prüferinnen und Prüfer
  • Onlinevermarktung und Listung auf bettundbike.de

Kriterien:

Gültigkeit: 3 Jahre

Kosten: Anmeldegebühr und Jahresbeitrag gestaffelt nach Betriebsart. (Anmerkung: Download Preisliste unter https://www.bettundbike.de/unterkunft-werden/zertifizierung/anmeldeunterlagen – müsste dann aber jährlich geprüft und aktualisiert werden)

Informationen: www.bettundbike.de/unterkunft-werden

 

3. Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland

Das Zertifikat Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland wird vom Deutschen Wanderverband an wanderfreundliche Gastgeber vergeben. Es richtet sich sowohl an Beherbergungsbetriebe als auch an Gastronomiebetriebe und Gaststätten und setzt bundesweite Standards für Unterkünfte und Gastronomie beim Wandern. Jeder zertifizierte Betrieb erfüllt die vorgegebenen 22 Kernkriterien und mindestens 8 Wahlkriterien für Unterkunftsbetriebe bzw. 18 Pflichtkriterien für Gastronomiebetriebe. Die Kriterien werden durch einen geschulten Prüfer vor Ort überprüft.

Ihre Vorteile:

  • geprüftes Qualitätsversprechen für den Gast
  • zielgruppengerechtes Marketing durch entsprechende Werbematerialien und Darstellung in verschiedenen Verzeichnissen
  • kompetente Beratung durch den Deutschen Wanderverband sowie die Prüferinnen und Prüfer
  • Onlinevermarktung und Listung auf wanderbares-deutschland.de/gastgeber .

Kriterien:

Gültigkeit: 3 Jahre

Kosten: variieren je nach Region/ regionaler Prüforganisation

Informationen: https://www.wanderbares-deutschland.de/service/b2b/qualitaetsgastgeber/qualitaetsgastgeber-werden

 

4. Reisen für alle

Reisen für Alle ist ein Informations- und Bewertungssystem für Menschen mit Beeinträchtigung, welches zwischen Betroffenenverbänden und touristischen Akteuren entwickelt wurde. Dabei werden für folgende Personengruppen Kriterien geprüft: Menschen mit Gehbehinderung, Rollstuhlfahrer, Menschen mit Hörbehinderung, für gehörlose Menschen, Menschen mit Sehbehinderung, für blinde Menschen, Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen. Gäste können so die Nutz- und Erlebbarkeit touristischer Angebote anhand verlässlicher Detailinformationen im Vorfeld der Reise prüfen und gezielt die für sie geeigneten Angebote auswählen und buchen.  Auch vorübergehend Verletzte, älter Werdende, Familien mit kleinen Kindern und so viele mehr wissen die Standards neuer Bewegungsfreiheit und Aufenthaltsqualität zu schätzen.

Ihr Vorteil:

  • Ihr gesamtes Angebot wird auf Basis bundesweit einheitlicher Erhebungsbögen durch speziell geschulte Personen erfasst.
  • Darstellung auf der Plattform reisen-fuer-alle.de
  • Erreichen neuer Zielgruppen
  • Planbare und verlässliche Angebote für die Zielgruppen
  • Qualitätsmerkmal und Wettbewerbsvorteil

Kriterien:

Gültigkeit: 3 Jahre

Kosten & Ablauf: https://www.reisen-fuer-alle.de/ablauf_kosten_leistungen_313.html

Informationen: https://www.reisen-fuer-alle.de

 

5. TourCert-Partner

Die TourCert-Partnerschaft ist ein anerkannter Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie Ihrer Destination und des Landes Hessens. Als Ferienunterkunft haben Sie die Möglichkeit, sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen und ein sichtbares Zeichen für verantwortungsvollen Tourismus zu setzen. Die Partnerschaft ist bewusst niedrigschwellig gehalten und auf kontinuierliche Verbesserung ausgelegt.

Dabei gibt es zwei Wege, Partnerbetrieb im Rahmen der DMO-Zertifizierung zu werden:

  1. Anerkannte Zertifizierung: Ihre Unterkunft besitzt bereits eine anerkannte Nachhaltigkeitszertifizierung (z. B. Viabono, Blaue Schwalbe, EU Ecolabel, GreenSign etc.).
  2. Engagement durch Verbesserungsvorschläge: Alternativ können Sie jährlich drei konkrete und umgesetzte Verbesserungsvorschläge im Sinne der ökologischen, sozialen oder ökonomischen Nachhaltigkeit einreichen.

So tragen Sie aktiv dazu bei, Ihre Region als nachhaltiges Reiseziel weiterzuentwickeln – gemeinsam mit anderen engagierten Betrieben und unterstützt durch Ihre DMO.

Ihr Vorteil:

  • Geringe Einstiegshürde – kein Zertifizierungsprozess nötig
  • Fachlicher Austausch und Zugang zu Best-Practice-Beispielen durch ein Partnernetzwerk
  • Motivation zur Weiterentwicklung des eigenen Betriebs

Kriterien:

  • anerkannte Zertifizierung oder
  • jährlich 3 umgesetzte Verbesserungsvorschläge im Bereich Nachhaltige Entwicklung

Kosten & Ablauf: Im Rahmen der DMO-Zertifizierung kostenfrei
Informationen: Nachhaltigkeit – Tourismus-Netzwerk HessenTourismus-Netzwerk Hessen

 

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