Am 24. Juni 2026 fand in den Räumlichkeiten der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern die erste Regionalkonferenz „Tourismusdaten 4.0: Vernetzt planen, lokal profitieren – Smarte Freizeitdaten als die Botschafter Ihrer Kommune“ statt. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung im Namen des Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum (HMWVW) von der TMH Tourismus Management Hessen (TMH), der HA Hessen Agentur GmbH, Abteilung Hessen Tourismus, dem Hessischen Tourismusverband e.V. und den Destinationen FrankfurtRheinMain, Rhön, Spessart und Vogelsberg.
Wer war dabei?
Die Konferenz brachte bewusst die politische Entscheidungsebene und operativ Mitarbeitende in einem Raum zusammen: Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Verwaltungsleitungen und Mitarbeitende in Kommunen und touristischen Organisationen, Touristischen Arbeitsgemeinschaften (TAGs), Verbände sowie tourismusnahe Entscheider aus Kultur und Wirtschaft.
Einblicke in Forschung und Praxis
Nach einem offenen Ankommen und Netzwerken ab 13:30 Uhr gliederte sich das Programm in drei inhaltliche Beiträge:
Knut John, Landesbeauftragter für den Ländlichen Raum im HMWVW, eröffnete gemeinsam mit Frau Präsidentin Natasha Rohde der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern und Andreas Hofmann, Erstem Kreisbeigeordneten des Main-Kinzig-Kreises und stellv. Vorsitzender des Hessischen Tourismusverbandes, und sprach über die strategische Bedeutung der Digitalisierung im Tourismus aus Sicht des Wirtschaftsministeriums. Er machte deutlich, warum das Land Hessen die Stärkung kommunaler Datenstrukturen als Voraussetzung für eine wettbewerbsfähige Tourismusentwicklung versteht.
Prof. Dr. Stephan Bingemer von der Hochschule Heilbronn beleuchtete anschließend, was hochwertige touristische Daten für die Attraktivität eines Standorts bedeuten – nicht nur für Gäste, sondern auch für Einheimische, Wirtschaftsförderung und kommunale Planung.
Herbert Lang von Hessen Tourismus und Alana van Heek von der TMH zeigten abschließend, wo Hessen heute steht und wie der Einstieg in die regionale Dateninfrastruktur konkret aussehen kann – inklusive einer praxisnahen Drei-Stufen-Roadmap für Kommunen.
Den Abschluss bildete ein Get-together zum direkten Austausch.
Die 1. Regionalkonferenz war mit rund 70 Teilnehmenden die erste Veranstaltung einer landesweiten Informations- und Sensibilisierungsinitiative zum Thema touristisches Datenmanagement, die die TMH im Auftrag von Hessen Tourismus in den Jahren 2026 bis 2028 umsetzt. Insgesamt sind vier Regionalkonferenzen geplant, die sich über die gesamte Hessenfläche erstrecken und alle Destinationen abdecken sollen.
















