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Tourismusradar Hessen – Ausgabe März 2021

24. März 2021
Aktuelle Informationen zum Corona-Virus / COVID-19 finden Sie hier.

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Januar 2021 wurden in Hessen 84% weniger Ankünfte und 71% weniger Übernachtungen als im Vorjahresmonat verzeichnet.
  • Hessen konnte die Gästezufriedenheit in den Beherbergungsbetrieben im Jahr 2020 steigern, rangiert im Vergleich dennoch weiter auf den hinteren Rängen.
  • Positiv: Die Reiselust der Deutschen steigt weiter an: 58% haben im Februar 2021 eine (sehr) große Lust auf Reisen.
  • Impffortschritte in den für Hessen relevanten Quellmärkten: Großbritannien und die USA liegen klar vor der Schweiz, Österreich, Deutschland, den Niederlanden und China.

 

Tourismusradar Hessen – März 2021

Herzlich Willkommen zu Ausgabe 7 des Tourismusradar Hessen.

Neben den Entwicklungen im Hessen-Tourismus richten wir in dieser Ausgabe des Tourismusradars den Blick auch wieder auf die internationalen Quellmärkte Hessens. Zusätzlich zu der Tourismusentwicklung und den aktuellen Einreisebestimmungen werden die Infektionslage und der Impffortschritt in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien, den USA und China betrachtet. In dieser und in den kommenden Ausgaben werden wir Sie darüber hinaus über aktuelle Ergebnisse aus Studien und Untersuchungen aus den genannten Quellmärkten informieren. In dieser Ausgabe gibt es einen kurzen Einblick in aktuelle Untersuchungen aus den Niederlanden. Im „Themen-Spezial“ wird das übergeordnete Thema der Digitalisierung aufgegriffen.

 

Zahlen – Daten – Fakten zum Hessen-Tourismus

Entwicklung der Gäste- und Übernachtungszahlen Hessen

Das Jahr 2021 startet im Hinblick auf die Ankunfts- und Übernachtungszahlen wie 2020 geendet ist: mit erheblichen Rückgängen im Vergleich zum Vorjahr. Im Januar 2021 wurden insgesamt 169.358 Ankünfte und 691.936 Übernachtungen beim Hessischen Statistischen Landesamt gemeldet. Verglichen zu Januar 2020 waren dies 84% weniger Ankünfte und 71% weniger Übernachtungen. Durch den weiterhin geltenden Lockdown werden mindestens für Februar und März 2021 leider keine positiveren Meldungen zur Ankunfts- und Übernachtungsentwicklung zu erwarten sein.

Aussichten für den Tourismus

Die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR) hat Anfang März erste ausgewählte Ergebnisse der Reiseanalyse (RA) 2021 präsentiert. Während 2020 als „beispielloser Einbruch“ mit rund 20% weniger Urlaubsreisenden, 30% weniger Urlaubsreisen, 40% weniger Gesamtausgaben bei Urlaubsreisen und 60% weniger Kurzurlaubsreisen als 2019 bezeichnet wird, geben die Ergebnisse der RA auch „Grund für Optimismus“ für das Reisejahr 2021. So zeigen die Ergebnisse, dass die Deutschen eine hohe Sehnsucht nach Urlaubsreisen haben und nicht auf ihre Urlaubsreise verzichten möchten. Zudem wird die eigene wirtschaftliche Situation eher als positiv gesehen und fast die Hälfte der Deutschen plant 2021 zu verreisen. Die Ergebnisse stimmen positiv, dass – sobald Reisen wieder möglich ist – die Nachfrage an Urlaubsreisen ansteigen wird. Weitere Informationen und Ergebnisse finden Sie unter: Erste Ergebnisse der Reiseanalyse.

Weitere kürzlich veröffentlichte Studien und Analyseergebnisse:

 

Gästezufriedenheit

In unserer Rubrik Gästezufriedenheit blicken wir heute auf die Jahresdaten für 2020 für den TrustScore, der auf einer Skala von 0-100 angibt, wie zufrieden die Gäste mit ihrem Aufenthalt in den Beherbergungsbetrieben waren sowie auf die Bewertung einiger Teilbereiche, aus denen sich der TrustScore als Gesamtnote zusammensetzt.

Der TrustScore für das Land Hessen hat sich positiv entwickelt und lag im Jahr 2020 bei 82,5 und damit um 0,8 Punkte über dem Vorjahreswert. Allerdings reicht die Steigerung nicht aus, um sich im Ranking der Bundesländer zu verbessern, dort liegt Hessen unverändert auf Rang 13 der Flächenbundesländer. Bei der Bewertung mit dem Umgang mit COVID19 in den Betrieben erreicht Hessen mit Rang 10 einen Platz im hinteren Mittelfeld.

Allerdings gibt es auch Teilbereiche, bei denen Hessen deutlich besser dasteht. Da ist zum einen die Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses zu nennen, dort liegt Hessen mit einem Wert von 76,6 deutlich über dem gesamtdeutschen Wert von 73,7 auf Rang 5 der Flächenbundesländer. Zum anderen schafft es Hessen bei der Bewertung des Internets in den Beherbergungsbetrieben sogar auf Rang 2.

 

Wie steht es um die Reiselust der Deutschen?

Die Reiselust der Deutschen steigt weiter an: Während zu Beginn des Jahres knapp 50 Prozent der Deutschen eine sehr große oder große Reiselust verspürten, haben im Februar bereits 58 Prozent eine (sehr) große Reiselust (Basis: Repräsentativbefragung der deutschen Bevölkerung, exklusiv für Hessen). Mehr als ein Drittel der Deutschen beschreibt die eigene Reiselust als sehr groß (36%). Gar keine Lust auf Reisen verspüren dagegen nur 14 Prozent. Dies ist der niedrigste Wert seit Erhebungsbeginn im August 2020. Besonders in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen ist die Reiselust zuletzt stark angestiegen. Im Januar lag der Anteil derjenigen mit einer sehr großen bis großen Reiselust bei 61 Prozent, im Februar sind es bereits 73 Prozent. Aber auch in allen anderen Altersgruppen ist eine Steigerung der Reiselust erkennbar. Es bleibt abzuwarten, wann das Reisen wieder ermöglicht wird und die Reiselust in konkrete Buchungen und Reisen umgewandelt werden kann.

Um sich für die nächste Reise inspirieren zu lassen und sich zu informieren, greifen die Deutschen am häufigsten auf Online-Hotelbuchungs-Portale (z.B. Booking, Expedia), Empfehlungen von Freunden und Bekannten, auf Websites von Unterkünften sowie auf Online-Bewertungsportale wie beispielsweise TripAdvisor zurück. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen spielen zudem Social-Media-Kanäle eine überdurchschnittlich hohe Rolle, knapp jeder Dritte in dieser Altersgruppe nutzt diese Kanäle für die Reiseinspiration und -information. In den höheren Altersgruppen ist dagegen der Anteil derjenigen, die keine Medien und Kanäle nutzen im Vergleich zu den Jüngeren überdurchschnittlich hoch.

 

Zahlen – Daten – Fakten zu den internationalen Quellmärkten Hessens

Die Entwicklung der Ankunfts- und Übernachtungszahlen in den für Hessen wichtigen Quellmärkten Österreich, Schweiz, Niederlande, Großbritannien, USA und China zeigt im Vergleich zu den letzten Monaten wie erwartet keine großen oder positiven Veränderungen, in allen betrachteten Quellmärkten wurden im Januar 2021 weiterhin sehr hohe Rückgänge bei den Übernachtungen verzeichnet (Österreich -75%, Großbritannien -87%, Schweiz -88%, USA -88%, Niederlande -91% und China -95% im Vergleich zu Januar 2020). Insgesamt wurden in Hessen im Januar 2021 rund 100.400 Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland verzeichnet und somit 84% weniger Incoming-Übernachtungen als ein Jahr zuvor im Januar 2020.

Im Hinblick auf die aktuellen Einreisebeschränkungen gilt weiterhin, dass eine Einreise aus den USA, China und Großbritannien nicht möglich ist und die Einreise aus den Niederlanden, der Schweiz und Österreich durch die Risikogebiet-Einstufung mit einer Quarantäne, der digitalen Einreiseanmeldung und der Testpflicht verbunden ist. Die USA gelten seit dem 07. März wieder als Risikogebiet, zuvor galt das Land von Januar 2021 an als Hochinzidenzgebiet. Großbritannien ist ebenfalls wieder Risikogebiet, zuvor war das Land als Virusvarianten-Gebiet eingestuft.

Die hier dargestellten Daten werden in jeder Ausgabe des Tourismusradars aktualisiert, die aktuellen Einordnungen der Risikogebiete seitens des RKI finden Sie hier: Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete durch das Auswärtige Amt.

 

Infektionslage und Impffortschritt in den Quellmärkten

Das Infektionsgeschehen ist in Deutschland und den betrachteten Quellmärkten weiterhin (sehr) hoch. Insbesondere in den Niederlanden und in Österreich liegt eine sehr hohe 7-Tage-Inzidenz vor. In den USA erholen sich die Zahlen allmählich. Nachdem die 7-Tage-Inzidenz Mitte Januar zwischenzeitlich bei über 500 lag, liegt diese derzeit bei 113,0 (Stand 23.03.2021).

(Stand 23.03.2021, ZEIT ONLINE: Coronavirus: Entwicklung im internationalen Vergleich, zdf: Corona-Impfungen
Hinweis: Daten zu den Impfungen in China liegen in der Quelle nicht vor.)

Hinsichtlich des Impffortschrittes in den betrachteten Ländern liegen Großbritannien und die USA klar vor der Schweiz, Österreich, Deutschland, den Niederlanden und China. Während in Deutschland nach aktuellem Stand 7,5 Mio. Menschen einfach geimpft wurden, stellten die USA Mitte März einen Rekord von 4,6 Mio. Impfungen an einem Tag auf, im Schnitt werden mehr 2,5 Mio. Dosen am Tag verimpft. Insgesamt wurden in den Vereinigten Staaten 81,4 Mio. Menschen (24,3%) bisher einmal geimpft (Stand 21.03.2021). Die Anzahl der verabreichten Impfdosen pro 100 Einwohner verdeutlicht, wie viel die Länder im Vergleich zueinander impfen. Deutlich wird: Großbritannien und die USA haben das höchste Tempo. Weltweit betrachtet liegen Israel, die Arabischen Emirate und Chile noch weiter vorne.

(Stand 23.03.2021, Our World in Data: Coronavirus (COVID-19) Vaccinations)
Die Grafik zeigt die Gesamtzahl der verabreichten COVID-19-Impfstoffdosen pro 100 Personen der Gesamtbevölkerung. Dargestellt werden die Einzeldosen, dies entspricht ggf. nicht der Gesamtzahl der geimpften Personen.

 

Aktuelles aus den Quellmärkten

2020 war für den deutschen Incoming-Tourismus mit rund 60 Millionen weniger internationalen Übernachtungen als 2019 ein Jahr mit erheblichen Verlusten. Doch trotz der Corona-Pandemie konnte Deutschland Marktanteile gewinnen und ist erstmals auf Platz 1 der beliebtesten Reiseziele der Europäer, vor Spanien und Österreich. Für 2021 setzt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) für das zweite und das dritte Quartal auf eine leichte Erholung des Incoming-Tourismus. Aktuelle Studien zeigen, dass die Auslandsreiseabsichten weltweit steigen (IPK International). Insbesondere in den Nachbarländern wie der Schweiz, Österreich und den Niederlanden sind die Reiseabsichten nach Deutschland stark ausgeprägt. Neben den europäischen Nachbarmärkten, von denen angenommen wird, dass diese als erstes wieder nach Deutschland reisen werden, wird Deutschland auch in China und in den USA als Auslandsreiseziel außerhalb des eigenen Kontinents bevorzugt. Voraussetzung für Reisen nach Deutschland bleiben aber die passenden Rahmenbedingungen.

Das Bedürfnis zu reisen ist auch bei den Niederländern groß, wie aktuelle Untersuchungen aus 2021 zeigen. In einem Webinar zu Market Insights Niederlande 2021 der DZT wurde erläutert, dass die Mehrheit der Niederländer 2021 noch verreisen möchte, vorwiegend in den Sommerurlaub. Neben den Niederlanden selbst sind Deutschland und danach Frankreich die Top-Reiseziele. Die wichtigsten Urlaubsaktivitäten der Niederländer in Deutschland sind Essen gehen, Wandern und Shoppen (vgl. Tourismusradar Ausgabe Dezember). 2020 haben sich die Aktivitäten durch die Corona-Pandemie noch mehr in die Natur verschoben. Camping ist bei den Niederländern noch beliebter als zuvor, die Natur, die Flexibilität und der Urlaub in der eigenen „Blase“ werden bevorzugt. Das Buchungsverhalten der Niederländer hat sich im Corona-Jahr 2020 nicht signifikant zu den Vorjahren verändert: der Großteil bucht die Unterkunft über eine Reiseorganisation/Plattform. Gestiegen ist hingegen die Social-Media-Nutzung der Niederländer. Zudem werden Websites der Regionen und Länder als Informationsquelle für den Deutschlandurlaub stärker nachgefragt.

Die niederländische Regierung rät derzeit bis einschließlich Mitte April 2021 von nicht notwendigen Reisen ab, Urlaube und Familienbesuche gelten nicht als notwendige Reisen.

 

„Themen-Special“: Digitalisierung

Im alltäglichen Leben hat sich seit Beginn der Corona-Pandemie einiges getan, eine starke Veränderung konnte im Bereich der Digitalisierung festgestellt werden: Die Corona-Pandemie ist ein Digitalisierungs-Booster.

Zu Beginn einige Zahlen, Daten und Fakten rund um die Entwicklung der Digitalisierung:

Digitalisierung im Tourismus hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen, so haben sich mittlerweile fundierte Trends, wie zum Beispiel Digitales Bezahlen über ein Smartphone, stark etabliert. Außerdem werden immer mehr dezentrale Datenstrukturen geschaffen und es gab eine große, fortschrittliche Entwicklung im Bereich der Kundeninteraktion. Auch viele Unternehmen nutzen diese Trends für sich und entwickeln sich stetig im Bereich Digitalisierung weiter: Mittlerweile nutzen 78% der deutschen Unternehmen Cloud-Programme, 44% sind im Bereich Big Data und Analytics tätig und sogar 11% arbeiten im Bereich der Künstlichen Intelligenz. In der Reisebranche gibt es auch faszinierende Entwicklungen zu verzeichnen, so wurden in Deutschland 80,9 Millionen Urlaubsreisen über digitalem Wege gebucht und das Ausgabevolumen der Reisebranche im E-Commerce betrug 37 Milliarden Euro. Ergänzend werden Systeme wie Virtual und Augmented Reality für die Aufbereitung von touristischen Angeboten immer öfter genutzt.

Die Corona-Pandemie fungiert dabei sozusagen als Brennglas der digitalen Entwicklung und hat einige der Trends verstärkt: So wurde zum Beispiel die digitale Transformation in den Unternehmen gezwungenermaßen stark vorangetrieben, neue Technologien in der Unternehmensstruktur wurden etabliert. Der „normale“ Alltag konnte nicht mehr wie gewohnt stattfinden und es mussten Wege für neue Prozesse und Abläufe gefunden werden. Dazu zählt natürlich im Wesentlichen der Umstieg auf Home-Office im Dienstleistungsbereich aber auch Homeschooling und die Verlegung von ‚analogen‘ Veranstaltungen wie Messen ins Digitale waren entsprechende Entwicklungen. Branchen wie der Einzelhandel oder der Tourismus mussten besonders erfinderisch und innovativ werden, da diese Sektoren mit am meisten von den Restriktionen betroffen waren und sind.

Zur Besucherlenkung hat die Tourismus-Agentur Lübecker Bucht zusammen mit der Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording ein innovatives digitales System entwickelt: einen Strandticker. Über Kameras und Sensoren wird die Höhe des Besucheraufkommens an den Hotspots registriert und ausgewertet. Die jeweilige Ampelfarbe zeigt den Gästen und Einheimischen an, wo wenig beziehungsweise ein hohes Besucheraufkommen ist und wie die Strandabschnitte belegt sind. Eine weitere Innovation ist die „Luca-App“. In vielen Restaurants und Freizeiteinrichtungen musste man in den vergangenen Monaten die persönlichen Kontaktdaten angeben, um so eine Verfolgung der Infektionsketten zu vereinfachen, oft lief dies über analoge und wenig datengeschützte Zettelwirtschaft ab. Die „Luca-App“ löst dieses Problem durch verschlüsselte Kontaktdatenvermittlung. So bekommt der Gastgeber nicht mehr die exakten Daten des Gastes geliefert, die Daten werden nur im Falle einer potenziellen Corona-Infektion vom Gesundheitsamt entschlüsselt. Außerdem kann die App für das Aufzeichnen der gesamten persönlichen Treffen verwendet werden. Dem Kunden wird somit ein besseres, datengeschütztes Gefühl gegeben und für den Veranstalter oder Betreiber vereinfacht sich die Aufbewahrung der Daten.

Eine weitere touristische, digitale Innovation wurde von der Österreich Werbung vorgestellt, das „virtuelle Hausbankerl“. Ein Konzept, das eine neue Art der Gästekommunikation vorschlägt. Da besonders in Österreich der Stammgästeanteil sehr hoch ist, und diese jedoch auf Grund der Reisebeschränkungen nicht ihre gewohnte Reise antreten können, kann so über einen Video-Call der Kontakt zum Gastgeber trotzdem hergestellt werden. Gast und Gastgeber bekommen die Möglichkeit, sich auszutauschen und in Verbindung zu bleiben. Ergänzend zur Grundidee kann der Video-Call in eine atmosphärisch begleitende Stimmung gebracht werden, so werden die Calls zum Beispiel vor dem typischen Hausberg oder in der gemütlichen Hotellobby vor dem Kamin abgehalten, oder dem Gast werden vorab regionale, destinationsgebundene „Schmankerl“ zugesendet, die gemeinsam und mit Erklärung des Gastgebers verköstigt werden können.

Und auch im Hessen-Tourismus wird Digitalisierung mit hoher Intensität vorangetrieben. Um den (potenziellen) Gästen umfangreiche Informationen zur Verfügung stellen zu können, wird eine gemeinsame Dateninfrastruktur entwickelt. Hierfür wird eine gebündelte Datenbank und eine Daten Management Plattform unter dem Namen Data Hub Hessen errichtet. Über den Data Hub werden alle relevanten Daten gesammelt und können so einfach verarbeitet und aufbereitet werden. Neben dieser Unterstützung der Reise des Gastes, soll der Data Hub Hessen in Zukunft mit touristischem Content, Marktforschung- und Monitoringkonzepten und ebenso mit Benchmark- und Datenanalyse-Systemen weiterentwickelt werden. Darüber hinaus bietet die Hessen Agentur den touristischen Akteuren vielschichtige Informations- und Leitmaterialen zum Thema Digitalisierung.

 

Ausblick

Auch in der kommenden Ausgabe informieren wir Sie wieder über die Entwicklungen im Hessen-Tourismus sowie in den relevanten Quellmärkten Hessens. Darüber hinaus richten wir den Blick auf einen der Megatrends in der Tourismusbranche: das Thema Nachhaltigkeit.

Die Ausgabe 7 des Tourismusradar Hessen können Sie auch hier als pdf downloaden.

 

Quellen

Repräsentative Befragung der deutschen Bevölkerung (eigene Erhebung, exklusiv für Hessen)
Hessisches Statistisches Landesamt
Statistisches Bundesamt (Destatis)
Deutsche Zentrale für Tourismus
Deutsche Zentrale für Tourismus – 2020 Zahlen-Daten-Fakten
Interview Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT, TN-Deutschland
Market Insights Niederlande 2021, Webinar Deutsche Zentrale für Tourismus
Auswärtiges Amt: Reise- und Sicherheitshinweise
Bitkom – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. – Corona treibt Digitalisierung voran
Netzvitamine GmbH – Reisemarkt Deutschland 2020
Tourismus-Agentur Lübecker Bucht AöR – Strandticker
Culture4life GmbH – Luca App
Österreich Werbung: Virtuelles Hausbankerl
HA Hessen Agentur GmbH: Data Hub Hessen

 

Hinweis: Die Darstellung und Erläuterung der Entwicklung der statischen Kennzahlen basiert auf der Grundlage der bei den statischen Ämtern jeweils monatlich veröffentlichten, absoluten Daten.



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