Lockdown: Neuigkeiten für Hotellerie und Gastronomie in Hessen

3. November 2020
Aktuelle Informationen zum Corona-Virus / COVID-19 finden Sie hier.
Lockdown: Aktuelles Merkblatt für Hotellerie und Gastronomie in Hessen

Unser für Euch und für die konkreten Fragen aus Hotellerie und Gastronomie zusammengestelltes Merkblatt zum aktuellen Lockdown – „Was geht und was nicht?“ – findet Ihr HIER.

Die offiziellen Auslegungshinweise der Hessischen Landesregierung findet Ihr HIER.

Für Formulare für Übernachtungsgäste und weitere Infos

 

 

Bislang vorliegende Informationen zur Umsetzung des Entschädigungs- und Hilfsprogramms

Das Bundeswirtschaftsministerium hat zwischenzeitlich einige Informationen zu den Corona-Entschädigungen und Finanzhilfen veröffentlicht. Noch sind zahlreiche Fragen offen. Wichtig: Konkrete weitere Informationen werden voraussichtlich erst Dienstag bzw. Mittwoch zur Verfügung gestellt. Der DEHOGA Bundesverband hat die Fragen, die für unsere Branche relevant sind alle in den zuständigen Ministerien eingespeist. Dort wird mit Hochdruck an der Finalisierung der Informationen gearbeitet. Dazu gehört z.B. die Anrechnung von Umsätzen aus Abhol- und Lieferservice und aus Übernachtungen von Geschäftsreisenden.

Hier aber zunächst die bislang veröffentlichten Informationen:

  • Mit der außerordentlichen Wirtschaftshilfe des Bundes werden jene unterstützt, deren Betrieb temporär geschlossen wird aufgrund der zur Bewältigung der Pandemie erforderlichen Maßnahmen.
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, denen aufgrund der staatlichen Anordnung das Geschäft untersagt wird beziehungsweise aufgrund bestehender Anordnung bereits untersagt ist. Unterstützungsmaßnahmen für diejenigen, die indirekt, aber in vergleichbarer Weise durch die Anordnungen betroffen sind, werden zeitnah geklärt.
  • Die Wirtschaftshilfe wird als einmalige Kostenpauschale ausbezahlt. Den Betroffenen soll einfach und unbürokratisch geholfen werden. Dabei geht es insbesondere um die Fixkosten, die trotz der temporären Schließung anfallen. Um das Verfahren so einfach wie möglich zu halten, werden diese Kosten über den Umsatz angenähert. Bezugspunkt ist daher der durchschnittliche wöchentliche Umsatz im November 2019. Der Erstattungsbetrag beträgt 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes für Unternehmen bis 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Um nicht in eine detaillierte und sehr komplexe Kostenrechnung einsteigen zu müssen, werden die Fixkosten also pauschaliert. Dabei gibt das Beihilferecht der Europäischen Union bestimmte Grenzen vor. Daher werden die entsprechenden Prozentsätze für größere Unternehmen nach Maßgabe der Obergrenzen der einschlägigen beihilferechtlichen Vorgaben der EU ermittelt.
  • Die gewährte außerordentliche Wirtschaftshilfe wird mit bereits erhaltenen staatlichen Leistungen für den Zeitraum, wie zum Beispiel Kurzarbeitergeld oder Überbrückungshilfe, oder mit eventuell späteren Leistungen aus der Überbrückungshilfe verrechnet.
  • Auch junge Unternehmen werden unterstützt. Für nach November 2019 gegründete Unternehmen wird der Vergleich mit den Umsätzen von Oktober 2020 herangezogen. Soloselbständige haben ein Wahlrecht: sie können als Bezugsrahmen für den Umsatz auch den durchschnittlichen Vorjahresumsatz 2019 zugrunde legen.
  • Die Bundesregierung arbeitet unter Hochdruck daran, die Beantragung und effiziente Bearbeitung der Hilfen so schnell wie möglich durchführbar zu machen. Daher wird auch die Möglichkeit einer Abschlagszahlung geprüft.
  • Die Anträge sollen über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden können.
  • Gleichzeitig wird interessierten kleinen Unternehmen eine zusätzliche Hilfe über Kreditprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau zur Verfügung gestellt. Der KfW -Schnellkredit soll nun auch für Soloselbständige und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten offenstehen. Über die Hausbanken können die Unternehmen diese KfW -Schnellkredite mit einer Höhe von bis zu 300.000 Euro beantragen, abhängig vom im Jahre 2019 erzielten Umsatz. Der Bund übernimmt dafür das vollständige Risiko und stellt die Hausbanken von der Haftung frei.

Die Überbrückungshilfe wird für den Zeitraum Januar 2021 bis Juni 2021 (= Überbrückungshilfe III) verlängert und die Konditionen verbessert.

Wir melden uns umgehend, sobald uns Neuigkeiten hierzu vorliegen.

 

 

Empfehlungen zu Lüftungstechniken in Hotellerie und Gastronomie

Der Lockdown bietet jedenfalls Raum, um sich ggf. mit Fragen zu beschäftigen, die für die weiterhin schwierigen Monate danach, Bedeutung haben. Daher möchten wir Euch die Ergebnisse eines im Oktober geführten Expertengesprächs des DEHOGA Bundesverbandes mit dem Bundesumweltamt nicht vorenthalten. In diesem Gespräch wurden mögliche Konzepte für Lüftungstechniken in unserer Branche zur Eindämmung von Aerosolen erörtert.

HIER findet Ihr eine Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse dieses Expertengesprächs.

Wie bekannt ist, führt das Fraunhofer-Institut in Bayern in Kooperation mit dem DEHOGA Bayern eine Studie durch, die ebenfalls mögliche Konzepte für Lüftungstechniken in den Betrieben untersucht. Sobald Ergebnisse der Studie vorliegen, werden wir informieren und ggf. gemeinsam mit dem Bundesumweltamt ein weiteres Expertengespräch führen.

 

Mit einem festen Gruß aus Wiesbaden

das DEHOGA Hessen-Team


ARGE Qualität kompakt GbR
c/o DEHOGA Hessen e.V.
E-Mail: schmelzeisen@qkompakt.de
Telefon: 0611/ 99201- 16
Website: https://qkompakt-hessen.de/
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