DEHOGA Hessen informiert zur Sperrstunde in Frankfurt und anderen Themen

7. Oktober 2020
Aktuelle Informationen zum Corona-Virus / COVID-19 finden Sie hier.

Gude Gastgewerbe in Hessen …

… die Lage in den Städten wie Berlin wird angespannter. Die hessische Hotellerie kämpft sich jeden Morgen in diesen und mehr noch in den kommenden Tagen durch die aktuellen Risikogebiete in Deutschland und der Welt. Und die Maßnahmen, die insbesondere Landkreise und Städte ergreifen, um eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, treffen auch das Gastgewerbe, und zwar stellenweise empfindlich und aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar und in unverhältnismäßiger Weise: Frankfurt will ab Freitag eine Sperrstunde in allen Bars, Restaurants, Cafés und Kneipen ab 22:00 Uhr einführen. Und hier sagen wir entschieden: „Nein!“ Solche Maßnahmen treffen Branche und Bürgerinnen und Bürger ohne tatsächlichen Nutzen. Daher gehen wir dagegen auch entschieden vor.

Gleichzeitig wird unsere und Eure Arbeit deutlich durch das Missachten der Corona-Regeln in nicht wenigen Gastronomiebetrieben erschwert – insbesondere außerhalb der Reihen der DEHOGA-Mitglieder. Wir appellieren auch im Sinne eines fairen Wettbewerbs, des guten Rufs des Gastgewerbes und mit Blick auf die Kraft der politischen Arbeit der Verbände an alle – Gäste und Unternehmen – die derzeitigen Regeln unseres Zusammenlebens ernst zu nehmen: Abstand halten, Mundschutz tragen, Gästedatenerfassung und Hygienekonzepte in Hotellerie und Gastronomie.

Nicht nur beunruhigende Nachrichten folgen in unserem heutigen Newsletter.

Bleibt am Ball –
mit einem kollegialen Gruß

Euer
DEHOGA Hessen-Team

 

SPERRSTUNDE IN FRANKFURT AM MAIN: GASTRONOMIE LEHNT MAßNAHME ALS UNVERHÄLTNISMÄßIG UND KONTRAPRODUKTIV AB

DEHOGA Hessen und Initiative Gastronomie Frankfurt: „Die Gastronomie wird ohne erkennbare Notwendigkeit massiv angegriffen.“

Der Corona-Verwaltungsstab der Stadt Frankfurt am Main bereitet gemäß eigenen Angaben ein Maßnahmenpaket vor, dass unter anderem eine ab Freitag, dem 9. Oktober 2020 geltende Sperrstunde in der Gastronomie von 22 bis 6 Uhr vorsieht. Die Branchen- und Interessenverbände DEHOGA Hessen und IGF lehnen diese Maßnahmen als unverhältnismäßig und mit Blick auf das Ziel – einer Eindämmung des Infektionsrisikos mit dem Corona-Virus – als kontraproduktiv ab.

„Der Corona-Verwaltungsstab greift unsere Betriebe mit dieser Maßnahme in einer Zeit an, in der sie gerade wieder begonnen haben, sich langsam ‚aufzurichten‘. Es wird so getan, als ob die Gastronomie Orte für Ansteckungen seien – das Gegenteil ist der Fall.“, so Robert Mangold, stellvertretender Präsident des DEHOGA Hessen und Vorsitzender des landesweiten Fachbereichs Gastronomie des Verbandes. Wenn ein Großteil der aktuellen Infektionsfälle auf eine Gemeinschaftsunterkunft lokalisiert werden könne und kein einziger Fall nachweislich aus Restaurants und Gaststätten herrühre, dann sei es für die Betriebe und die Menschen in Frankfurt nicht vermittelbar, weshalb derart massive Beschränkungen eingeführt würden, so Mangold weiter.

Madjid Djamegari, Vorsitzender der Initiative Gastronomie Frankfurt und zugleich ebenfalls Mitglied im Vorstand des DEHOGA Hessen macht klar: „Wir haben erlebt, dass die Stadt schon in der Vergangenheit erheblichen Herausforderungen gegenüberstand, illegale Partys und  rechtswidrige Veranstaltungen in diversen Locations, die durch massive Verstöße gegen jedwede Corona-Auflage gekennzeichnet waren und weiterhin sind, zu unterbinden. Ausgerechnet jetzt alle Betriebe, die sich regelkonform und professionell um maximalen Gesundheitsschutz kümmern, mit dem Gießkannenprinzip zu bestrafen ist ein Schlag ins Gesicht!“. Es gebe keinen nachvollziehbaren Grund, weshalb Gäste, die sich bis 22 Uhr sicher in der Gastronomie aufhielten, dann auf die Straße zu schicken.

Die vollständige Pressemeldung findet Ihr HIER.

Wir haben Oberbürgermeister Peter Feldmann und Stadtrat Markus Frank heute Morgen entsprechend angeschrieben und um dringende Gespräche gebeten.

Interview auf hr info

hr info- Interview heute Morgen zum Thema „Sperrstunde in Frankfurt“ mit Moderator Werner Schlierike und DEHOGA Hessen-Hauptgeschäftsführer Julius Wagner.

Copyright by hr-iNFO
https://www.hr-inforadio.de/index.html

 

Die Frankfurter Kultursommergärten: beispielgebend für Öffnungsperspektiven für Clubs & Discotheken

Die Frankfurter Kultursommergärten, die auf Initiative des DEHOGA Hessen e.V., mit der Unterstützung der Stadt Frankfurt am Main und dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen  initiiert und in den Frankfurter Clubs – Batschkapp -Tanzhaus West und – das Bett ab 20. August durchgeführt worden sind, gingen am 3.10.2020 sehr erfolgreich zu Ende.

Ziel der Frankfurter Kultursommergärten war es, den vielen Künstlern, Solo-Selbstständigen und Clubbetreibern in ihrer ausweglosen Situation Zukunft-Möglichkeiten und direkte Hilfe aufzuzeigen. Zudem sollte gleichermaßen mit der professionellen Umsetzung der Vorgaben aus der Coronaverordnung nachgewiesen werden, dass in Clubs, alle Elemente der Verordnung professionell, verlässlich und kundennah einhaltbar sind, um Perspektiven für die Kreativwirtschaft zu evaluieren und darzustellen.

Eines der wichtigsten Ziele wurde ebenso erreicht. Alle Kontrollen des Frankfurter Ordnungsamtes waren zu jeder Zeit ohne Beanstandung. Allen Clubs wurde außerdem ein vorbildliches Corona-Management beschieden. Die wichtigste Botschaft war für Robert Mangold, Vizepräsident des DEHOGA Hessen. „Es gab zu unserer großen Freude keinen Corona-Ansteckungsfall in allen Clubs und bei allen Beteiligten. Durch die herausragende Arbeit und Auftritten in den drei Clubs wurde der Nachweis erbracht, dass auch in Wochen der hohen Inzidenzzahlen souverän Veranstaltungen durchgeführt werden können. Die Zeit ist reif, endlich auch die Veranstaltungsbranche aus dem Lockdown zu holen, um existenzbedrohliche Situationen abwenden zu können.“, fordert Robert Mangold.

Die Clubbetreiber aus Frankfurt und Hessen, die dieses Projekt inhaltlich mit großer Sympathie verfolgt und unterstützt haben, erwarten nunmehr ein deutliches Zeichen seitens der politischen Verantwortlichen zur Öffnung der Clubs und Veranstaltungsflächen zum Herbst 2020.

Zur vollständigen Pressemeldung gelangt Ihr HIER.

 

Aktualisierte BGN-Handlungshilfe für die Gefährdungsbeurteilung gemäß SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel

Wir hatten mehrfach zu den neuen Standards im Bereich des betrieblichen Arbeitsschutzes der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) berichtet. Nun ist zum SARS-CoV-2-ArbeitsschutzSTANDARD von April des Jahres im August 2020 die neue ArbeitsschutzREGEL hinzugekommen.

Die Berufsgenossenschaft BGN hat jetzt ihre branchenspezifische Handlungshilfe für das Gastgewerbe für die Erstellung der Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz in Bezug auf die Corona-Epidemie aktualisiert. Die neue Handlungshilfe findet Ihr HIER und wie immer auf www.dehoga-corona.de.

Außer einigen kleineren Ergänzungen beim Thema Fahrzeugnutzung / Auslieferung von Speisen wurde insbesondere der Abschnitt zum Thema Maskentragung ausführlicher formuliert.

 

Die umsatzsteuerliche Behandlung von Getränken

Für viele Hoteliers und Gastronomen ist die Frage, wie denn die Getränke in der Gastronomie im Rahmen eines Paketangebots oder die Getränke im Rahmen eines Hotelfrühstücks umsatzsteuerlich zu behandeln sind, weiterhin nicht klar. Der DEHOGA Bundesverband hat daher die Regelungen in einem Merkblatt zusammengefasst, welches Ihr HIER herunterladen könnt.

 

Erste Online-Messe für digitale Produkte für das Gastgewerbe

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Kontakt:

Hotel- und Gastronomieverband DEHOGA Hessen e.V.
Auguste-Viktoria-Straße 6, 65185 Wiesbaden
Fon: 0611/99201-0, Fax 0611/99201-22
info@dehoga-hessen.de
www.dehoga.hessen.de


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